Operettenaufführungen auf Schloss Tabor,
Neuhaus am Klausenbach

Operette von Johann Strauss


Termine

Premiere: 4. August 2016
Wiederholungsaufführungen: 6., 7., 10., 12., 13. und 14. August 2016
Vorstellungsbeginn: 20.00 Uhr
Vorstellungsende: 23.00 Uhr


Szenische Freilichtaufführung auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach, einem der schönsten romantischen Plätze des Burgenlandes.

Aristokraten, Bürger und Dienstboten vergnügen sich auf einem Fest, verbrüdern sich, es gibt jeder vor, jemand anderer zu sein, und zum Schluss schiebt man die Schuld auf den Champagner…

Die Fledermaus von Johann Strauss, die auch als Königin der Operette bezeichnet wird, stellt mit ihren mitreißenden Walzermelodien den Inbegriff von Wiener Lebensfreude und Walzertaumel dar.

Leading Team

Regie: Dominik Wilgenbus

Dominik Wilgenbus

geb. 1966 in Borken/Westfalen.
Regiestudium bei Prof. August Everding und Prof. Cornel Franz in München.
Seit 1991 freischaffender Musiktheater- & Schauspielregisseur, Übersetzer, Autor und Darsteller.
Er lebt in München, wo er an der Gründung des Metropoltheaters und der Kammeroper München beteiligt war.

Seine Regietätigkeit führte ihn u.a. an die Wiener Volksoper, das Berliner Gorki–Theater, das Gärtnerplatztheater München, sowie bereits mehrfach nach Leipzig, Dortmund, Chemnitz, Klagenfurt, Regensburg und Meiningen.

Zu seinen bisher uraufgeführten Werken zählen Heidi – das Heimatmusical (2001 München, 2004 Leipzig), das Schauspiel mit Musik Die 3 Musketiere, das Mozart–Pasticcio Der Diener zweier Herren sowie Kaspar Hauser, ein Traumspiel als Schubert–Oper und die musikalische Komödie Charley´s Tante.

Von 2005 bis 2008 war er Dozent an der Musikhochschule Nürnberg–Augsburg, 2016 am Conservatorium Maastricht. Im Rahmen des Internationalen Opernkurses der Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim inszenierte er 2007 La Cenerentola, 2013 Don Giovanni und 2015 Le nozze di Figaro.

Außerdem tritt er regelmäßig mit seinem Schlagerprogramm Wie kommt der Lippenstift in Lehmanns Unterbett? und dem literarisch–musikalischen Solo Mein Wagner auf.

Den treuen Besuchern des jOPERA Festivalsommers ist Dominik Wilgenbus als Regisseur der Lustigen Weiber von Windsor (2007), von Haydns Die Welt auf dem Mond (2009) und Lortzings Der Wildschütz (2011) bekannt.

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Musikalische Leitung: Alexander Joel

Alexander Joel

2015/16 feiert Alexander Joel sein Debüt mit der Opéra de Marseille (Manon), dem Opernhaus Zürich (Turandot) sowie sein nordamerikanisches Debüt mit der Boston Lyric Opera (Die Lustige Witwe). Er kehrt zum Royal Opera House Covent Garden zurück, um seine dritte Spielzeit mit Carmen anzutreten, nachdem er dort in der letzten Saison La traviata and La bohème dirigiert hat. Aufbauend auf seinem erfolgreichen Debüt mit der Königlichen Oper Stockholm in der letzten Spielzeit kehrt Joel nun zurück, um Don Giovanni und Madama Butterfly zu geben. Er dirigiert zudem eine Neuinszenierung von Otello unter der Bühnenleitung von Michael Thalheimer in der Vlaamse Opera. Zu weiteren Höhepunkten gehören Turandot an der Deutschen Oper Berlin und La traviata an der Staatsoper Hamburg und der Volksoper Wien.

Joel steht seit vielen Jahren in enger Verbindung zur Vlaamse Opera in Antwerpen. Zu zukünftigen Plänen mit dem Opernhaus zählen Neuinszenierungen von Simon Boccanegra und Das Wunder der Heliane sowie eine Reihe von sinfonischen Konzerten.

Als gern gesehener Gast des Grand Théâtre de Genève trat Joel dort in der letzten Spielzeit mit einer Neuinszenierung von Rigoletto auf. Zu weiteren Höhepunkten der letzten Spielzeiten gehören Premieren von Madama Butterfly an der Staatsoper Hamburg (als DVD bei Arthaus erhältlich), Verdis Macbeth an der Königlich Dänischen Oper, Faust an der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie regelmäßige Gastauftritte an Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, dem Neuen Nationaltheater Tokyo und Den Norske Opera.

Zu Joels Orchesterdebüts der aktuellen Spielzeit gehören Konzerte mit dem Orchestre de la Suisse Romande (nach seiner Zusammenarbeit mit dem Orchester an der Genfer Oper) und mit dem WDR Rundfunkorchester Köln im Konzerthaus in Dortmund. Zu weiteren Orchesterdebüts der letzten Zeit gehörten Konzerte mit dem Theatro Municipal de São Paulo, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Dänischen Nationalorchester, dem Orchestre National de Montpellier, dem Haydn-Orchester von Bozen, dem BBC Philharmonic und dem WDR Rundfunkorchester Köln.

Alexander Joel war von 2007 bis 2014 Generalmusikdirektor des Braunschweiger Staatstheaters und -orchesters, wo er sich auf ein deutsches Repertoire konzentrierte mit Opern wie Salome, Lohengrin, Rosenkavalier, Tristan und Isolde und Parsifal. Außerdem deckte er einen großen Teil des sinfonischen Repertoires ab, wobei er sich auf Mahlers Sinfonien spezialisierte (Mahlers 1. Sinfonie ist als CD bei Corvello Classics erschienen).

Alexander Joel, Sohn einer britischen Mutter und eines deutschen Vaters, wuchs in Wien und London auf und ging in der Schweiz zur Schule. Nachdem er vorübergehend am King’s College in London Französisch und Jura studierte, zog er zurück nach Wien, um die Wiener Musikhochschule zu besuchen, bevor er seinen Abschluss im Dirigieren am Konservatorium der Stadt Wien machte. Im selben Jahr war er Preisträger des italienischen Dirigentenwettbewerbs in Spoleto. Von 2001 bis 2007 war Joel Erster Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein.

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Bühnenbild: Manfred Waba

Manfred Waba

Der gebürtige Burgenländer übt die Berufe Bühnen- und Kostümbildner, Regisseur, Light- und Effekt-Designer, Produktionsleiter und Eventplaner aus. Er ist Mitbegründer der Opernfestspiele St. Margarethen in Österreich (1996 – 2014,  jährlich bis zu 150.000 Besucher) und war dort für die spektakulären und opulenten Bühnenbilder verantwortlich. Zudem arbeitete er in St. Margarethen als Künstlerischer Leiter und Technischer Leiter. Die OFS – St. Margarethen waren der einzige unsubventionierte Opern- und Theaterspielbetrieb in Österreich.

Ab 2006 übernahm er auch das Kinderopernprojekt im Römersteinbruch und feierte als Regisseur und Ausstatter mit der Zauberflöte für Kinder (60.000 Besucher), Max und Moritz, Hänsel und Gretel und dem Musical Pippi Langstrumpf mit jeweils 40.000 Besuchern große Erfolge. Seine Inszenierung und Ausstattung der Welturaufführung von Aschenputtel, einem Musical für Kinder im Theater Baden bei Wien brach dort alle Rekorde. Seine Ausstattung des Balletts Max und Moritz in der Wiener Volksoper und im Aalto Theater in Essen waren ein Triumph bei Publikum und Presse.
Für viele ist Manfred Saba ein absoluter Spezialist für Produktionen für Kinder. Ein Meilenstein seiner Karriere war seine Zauberflöten-Inszenierung in Hanoi 1996, wo er neben der Regie auch für die Ausstattung und für das Lichtdesign verantwortlich zeichnete. Es war die erste vollwertige Opernaufführung in Hanoi seit 50 Jahren!

Seinen Höhepunkt feierte er in St. Margareten 2010 mit der Zauberflöte, wo er für Regie, Bühnenbild und Kostüme verantwortlich zeichnete. Nach der erfolgreichen Aida 2014 und der Übernahme des Spielbetriebes durch einen neuen Betreiber verlässt Manfred Waba nach 18 Jahren den Römersteinbruch St. Margarethen und freut sich auf neue Aufgaben.

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Kostüme: Susanne Özpinar

Susanne Özpinar

Susanne erhielt als Schweizerin ihre Ausbildung in Bern. Seit 1992 ist Wien ihr Lebensmittelpunkt. Nach Lern- und Erfahrungsjahren als Assistentin an der Wiener Staatsoper, am Linzer Landestheater, am Raimundtheater Wien und bei unterschiedlichen Festivals – z.B. den Salzburger Festspielen – ist sie seit 1999 als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Über 60 Produktionen für Oper, Musical, Schauspiel und Kurzfilme hat sie seither ausgestattet. Auslandsgastspiele führten sie nach Deutschland, Italien, Schweiz, Japan, und Ägypten. Seit 2008 ist Susanne Özpinar auch für BB Promotion GmbH (D) als Kostümsupervisorin von Rocky Horror Show tätig.

www.susanne-oezpinar.com

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Choreografie: Florian Hurler

Florian Hurler/ Choreografie

geboren in Augsburg (Deutschland), erhielt seine Ausbildung an der Académie de Dance Classique Princesse Grace in Monaco, am Ballettzentrum Hamburg-John Neumeier, sowie der Heinz-Bosl-Stiftung München, die er 2000 mit künstlerischem Diplom abschloss. Die Stadt Augsburg verlieh ihm 1997 den Kulturförderpreis.

Von 2000 bis 2004 war er beim Leipziger Ballett, unter Uwe Scholz, engagiert und tourte mit dem Leipziger Ensemble unter anderem in Paris, Bilbao, Barcelona und Lissabon. Seit 2004 ist er Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper, wo er in Produktionen wie z.B. Max & Moritz, Tabula Rasa oder Tanzhommage an Queen auch solistisch aktiv ist.

Bei den Seefestspielen Mörbisch war er im Sommer 2005 als Choreographieassistent tätig. 2008 wurde er als Choreograph bei jOPERA jennersdorf festivalsommer, Produktion Zar und Zimmermann , wie auch für die Koproduktion Kehraus um St. Stephan bei den Bregenzer Festspielen, dem Theater Luzern und der Volksoper Wien engagiert.

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Chorleitung: Walter Zeh

Walter Zeh / Chorleitung

Geboren in Wien. Studium am Konservatorium und an der Musikuniversität seiner Heimatstadt. 1970 Engagement an die Wiener Staatsoper, der er 32 Jahre angehörte.

Seit 2002 freiberuflicher Chorleiter unter anderem bei:

RuhrtriennaleDon Giovanni/Hans Zender, Zauberflöte/Marc Minkowski, Fußballoratorium/Stephen Sloane, Courasche/a cappella, Unter Eis/Johannes Debus

Bremer MusikfestL’Arlesienne/Marc Minkowski,

Festspielhaus Baden-BadenParsifal/Kent Nagano, Zauberflöte/Claudio Abbado, Tannhäuser/Philippe Jordan, Rosenkavalier/Christian Thielemann, Freischütz/Thomas Hengelbrock

Theatre des Champs-Elysees ParisLeonore/Marc Minkowski, Falstaff/Daniele Gatti

Reggio EmiliaZauberflöte/Claudio Abbado, Ferrara – Zauberflöte/Claudio Abbado usw.

JennersdorfDie lustigen Weiber von Windsor/Peter Keuschnig, Zar und Zimmermann/Don Moses

Nagoya – Osaka – TokyoLe nozze di Figaro/Robin Ticciati Gastpiel der Salzburger Festspiele

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Produktionsleitung: Alexandra Rieger

Alexandra Rieger

Alexandra Rieger absolvierte ein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Engagements als Solistin an der Volksoper Wien, Linz, Helsinki, bei den Händelfestspielen Halle a. d. Saale, am Musiktheater Gelsenkirchen, der Kammeroper Wien und den Seefestspielen Mörbisch folgten. Konzertreisen in den Sparten Lied, Oper und Operette führten die Sopranistin auf weltweite Gastspiele.

Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin etablierte sich Alexandra Rieger im Bereich Kulturmanagement. Konzert/Festspielorganisation, Leitung von Meisterkursen aber auch Mitarbeit in musikwissenschaftlichen Projekten zählen zu Ihren Aufgabengebieten. Seit 2005 ist sie als Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros/Produktionsleiterin für die Konzeptionierung und Realisierung des Festivals jOPERA jennersdorf festivalsommer verantwortlich.

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Orchester: Junge Philharmonie Brandenburg

Junge Philharmonie Brandenburg

Die Junge Philharmonie Brandenburg, das Landesjugendsinfonieorchester, wurde 1992 gegründet. Chefdirigent ist Prof. Sebastian Weigle, weltweit gefragter Dirigent und heutiger Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Die Junge Philharmonie ist ein preisgekröntes Jugendorchester. Es errang nationale und internationale Preise, so unter anderem den 1. Preis beim 25. Internationalen Jugendmusikfest in Wien 1996. Die Junge Philharmonie gastiert mittlerweile weltweit. So führten Konzertreisen in den vergangenen Jahren nach China, in den Nahen Osten, nach Norwegen, Litauen, Ungarn, Polen, Österreich, Indien, Südkorea und Mittelamerika, wo es auf Einladung des Goethe Instituts am Beethoven Festival teilnahm. Selbst internationale Solisten wie Daniel Barenboim, Jochen Kowalski, Marlis Petersen oder Claudio Bohorquez musizierten bereits mit der Jungen Philharmonie Brandenburg.

Die Junge Philharmonie hat mehrere CD‘s eingespielt, so im September 2007 unter der Leitung von Sebastian Weigle (Tschaikowski – Sinfonie Nr. 7 Leningrader und Schumanns Cellokonzert a-moll mit dem Solisten Claudio Bohórquez) und im Oktober 2009 unter der Leitung von Dr. Hans Jürgen Nagel in Malta, den Mitschnitt einer Uraufführung eines Werkes des maltesischen Komponisten Albert Pace. Zum 20-jährigen Bestehen der Jungen Philharmonie erfolgte 2012 die Produktion einer Jubiläums-CD wieder unter der Leitung von Sebastian Weigle (Beethoven – Ah! Perfido … Per pietá mit der Solistin Marlis Petersen, Tschaikowsky – Romeo und Julia und Mahlers Sinfonie Nr. 4 in G-Dur). Seit 2006 ist die Junge Philharmonie Brandenburg ständiges Festivalorchester beim jOPERA Jennersdorf festivalsommer auf Schloss Tabor. So wurden die Opern Fidelio (2006), Die lustigen Weiber von Windsor (2007), Zar und Zimmermann (2008), Die Welt auf dem Mond (2009), Die verkaufte Braut (2010), Die Entführung aus dem Serail (2011), Der Wildschütz (2012), Hänsel und Gretel (2013), Die Hochzeit des Figaro (2014) und Der Freischütz (2015) unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Sebastian Weile, Julia Jones, Peter Keuschnig, Rudolf Bibl und Don Moses aufgeführt.

Die Musiker sind zwischen 13 und 25 Jahren alt. In zwei bis drei jährlichen Arbeitsphasen erarbeiten die besten Nachwuchsmusiker des Landes sinfonische Programme und treten unter der Leitung von Chefdirigent Sebastian Weigle bzw. des Dirigenten Aurélien Bello auf. Die Patenschaft des Orchesters hat die Komische Oper Berlin übernommen, die dem Jugendorchester seit seiner Gründung künstlerisch verbunden ist. Während der Probenphasen arbeiten die Registerprobenleiter aus den Reihen des Opernorchesters intensiv mit den jungen Nachwuchsmusikern. Die Schirmherrschaft hat Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Hauptsponsor des Orchesters ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Der Förderverein der Jungen Philharmonie Brandenburg unterstützt das Orchester mit Instrumentenankäufen, Stipendien und Anschaffungen spezieller Werbemittel. Das Kulturradio des RBB präsentiert die Konzerte der Jungen Philharmonie Brandenburg.

www.junge-philharmonie-brandenburg.de

Chor: Philharmonia Chor Wien

Philharmonia Chor Wien

Künstlerische Leitung: Walter Zeh
Assistenz: Gerhard Sulz

Der Philharmonia Chor Wien wurde 2002 auf Initiative des ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele, Gerard Mortier, gegründet und nannte sich zunächst je nach Projekt Chor der RuhrTriennale bzw. Festspielchor Baden-Baden. Seit 2006 tritt dieser Chor als eigenständiger Verein unter dem Namen Philharmonia Chor Wien auf. Der Chor war unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Marc Minkowski, Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Riccardo Muti u. a. tätig.

Im Sommer 2013 war der Chor bei den Salzburger Festspielen engagiert und zwar mit den Verdi Opern „Falstaff“ unter Zubin Mehta und „Giovanna d’Arco“ unter Paolo Carignani. Ein besonderes Erlebnis für den Chor war die erste szenische Aufführung von „Parsifal“ in China, unter Gustav Kuhn im Rahmen des Beijing Music Festival 2013.

Mit großem Erfolg wurde bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2014 Puccinis „Manon Lescaut“ mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle aufgeführt.
Bei den Pfingstfestpielen Baden-Baden 2014 wurde in einer Inszenierung von Bartlett Sher Gounods „Faust“ unter Thomas Hengelbrock dargeboten.

Bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2015 wurde unter der Leitung von Sir Simon Rattle „Der Rosenkavalier“ mit den Berliner Philharmonikern aufgeführt. Neben der Oper ist der Philharmonie Chor Wien auch als Konzertchor gefragt. 2016 wirkt der Philharmonie Chor bereits zum sechsten Mal bei jOPERA jennersdorf festivalsommer auf Schloss Tabor mit. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Walter Zeh.

Foto: © Silvia Lelli

www.philharmoniachorwien.at

Chor: jOPERA Kinder- und Jugendchor

Besetzung

Gabriel von Eisenstein: Dietmar Kerschbaum

Dietmar Kerschbaum

Künstlerischer Werdegang…

…des Sängers geb. am 29.07.1970
ab 1984 Studium (Trompete, Klavier, Komposition) als Jungstudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz 1990–93 Schauspielstudium am Konservatorium Wien; Abschluss Diplom

ab 1993 Studium Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei W. Berry

1996: Debüt an der Kammeroper Wien und bei „Mozart in Schönbrunn“

1998: Diplom mit Auszeichnung, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1999: Engagements an die Deutsche Oper am Rhein und die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Debüt an der Wiener Volksoper als jüngster Eisenstein (Die Fledermaus) in der Geschichte des Hauses

2003–06: große Erfolge bei den Salzburger Festspielen in der Neuinszenierung der Entführung aus dem Serail

2007/08:Debüt an der Metropolitan Opera in New York

2008: Debüt in der Avery Fisher Hall in Bachs Matthäuspassion mit den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur

2008: Die Zauberflöte unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen

Danach folgten internationale Gastengagements u.a. an der Bayerischen Staatsoper München, der Opera de Bastille Paris, der Neederlands Opera Amsterdam, dem Gubelkian Lissabon, dem Theatre La Monnaie Brüssel, der Opera National du Rhin in Strassburg und bei den Herbert–von–Karajan– Pfingstfestspielen Baden–Baden

Regelmäßige Konzerttätigkeit u. a. Suntory Hall Tokio, Avery Fisher Hall New York, Gulbenkian Hall Lissabon, Musikverein Wien, Brucknerhaus Linz, und Konzerthaus Wien

…des Intendanten, Regisseurs und Managers
1993–95: Leiter des künstl. Betriebsbüros des Musikfestivals „Haydn Sinfonietta“, Wien

1994–97: Studium Kulturmanagement bei Ioan Hollender, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1997-98: Autor, Regisseur und Darsteller im Zyklus „Oper mit Kindern“ im Theater Akzent

2002: Gründer und Intendant des internationalen Festivals jOPERA jennersdorf festivalsommer (mit jährlich 50 Veranstaltungen in den Bereichen Oper, Kinderoper, Konzert, Bildende Kunst)

2009: Gründer und Intendant des internationalen Festivals „Treartes–KultTour im Dreiländerland „Österreich/Ungarn/Slowenien“

2010-12: Künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie PragWienBudapest–Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Projekt TourKult

2011–14: Gesamtmanagement des länderübergreifenden EU Förderprojekts TourKult

2011: Inszenierung Die Entführung aus dem Serail im Rahmen von jOPERA jennersdorf festivalsommer

Zusammenarbeit mit
– den Dirigenten: Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Kurt Masur, Fabio Luisi, Kyrill Petrenko, Simone Young, Sebastian Weigle, Philippe Jordan, Julia Jones, Marc Minkowski, Bertrand de Billy, Ivor Bolton, William Christie, Adam Fischer

– den Regisseuren: Andrea Breth, Stefan Herheim, Robert Carsen, Christoph Loy, Christine Mielitz, Peter Mussbach, Pierre Audy, Ursel u. Ernst Herrmann, Josef. E. Köpplinger, Dominik Wilgenbus, Amelie Niemeyer, Philippe Arlaud

Auszeichnungen und Preise
1998: Magister art. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1999: Eberhard Waechter–Preis der Wiener Staatsoper

2000: „Silberner Delphin“ der Carl Orff Stiftung, Bayerische Staatsoper München

2000: Förderungspreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Österreich

Medien
CDs:
Mozart c-moll Messe, Salzburger Festspiele
Matthäuspassion, Avery Fisher Hall New York
Fidelio, Theater an der Wien
Concert Suntory Hall, Tokio
Krönungsmesse, Mozarts 250. Todestag, Stephansdom (Wiener Sängerknaben)
Figaro’s Hochzeit, ORF Wien
Das Land des Lächelns, Seefestspiele Mörbisch
Die verkaufte Braut, Volksoper Wien

DVDs:
Die Zauberflöte, Metropolitan Opera New York
Entführung aus dem Serail, Salzburger Festspiele
Krönungsmesse, Mozarts 250. Todestag, Stephansdom (Wiener Sängerknaben)
La Traviata, La Monnaie Brüssel
Das Land des Lächelns, Seefestspiele Mörbisch
Der Kuhhandel, Volksoper Wien
Die Zauberflöte, Opernfestspiele Sankt Margarethen.

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Rosalinde, Gabriels Frau: Renate Pitscheider

Renate Pitscheider

Nach ihrem Studium an der Musikuniversität Graz erhielt die österreichische Sopranistin ein sofortiges Engagement an die Volksoper Wien. Seit der Spielzeit 2000/01 wurde sie auch Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Ihr Repertoire an diesen Häusern umfasst u.a. Rollen wie, Marzelline (Fidelio), Lauretta (Gianni Schicchi), Blumenmädchen (Parzival), Gretel (Hänsel und Gretel), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni), Angele (Graf von Luxemburg ), Helena (Sommernachtstaum), Musetta (La Bohème) Gräfin (Wiener Blut), Maria (West Side Story).

In der Folge debütierte sie in kürzester Zeit beim Wiener Klangbogen, Wiener Festwochen, Athener Festspiele (Vier letzte Lieder, R. Staus), Attergauer Kultursommer, Brucknerfest Linz, Haydnfestspiele Eisenstadt, Wiener Musikverein, Seefestspiele Mörbisch (Der Bettelstudent), Amsterdam – Concertgebouw (Ariadne auf Naxos) München – Gärtnerplatztheater (West Side Story), Gasteig – München, Oberhaus Graz, Paris- Théâtre des Champs Elysées.

Tourneen mit der Wiener Volksoper sowie dem “Ensemble Wien” (Streichquartett der Wiener Philharmoniker) führten sie mehrmals nach Japan. Weitere Gastkonzerte in Finnland-Kuopio, Norwegen, Sydney, Melbourne, Los Angeles, Honkong und England.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Seiji Ozawa, Fabio Luisi, Arnold Östman, Dennis Russel Davis, Christoph v. Dohnanyi, Leopold Hager, Peter Schneider, Bertrand de Billy, Donald Runnicles.

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Frank, Gefängnisdirektor: Michael Eder

Michael Eder

Geboren in Wien, Studium am dortigen Konservatorium. Anfangsengagements an mittleren Häusern, zweijähriges Engagement an der Deutschen Oper Bonn, der sich ein Festengagement an der Deutschen Oper Berlin unter Prof.Götz Friedrich anschloss.

Als freischaffender Künstler Gastspiele an Opernhäusern die die Bayrische Staatsoper, Deutsche Oper am Rhein, Frankfurt/M, Leipzig, Köln, Semperoper Dresden, Parma, Florenz, San Franciso Opera, Wozzek, Entführung, Wiener Staatsoper, Pogner/Meistersinger, Festspiele Edinburgh, La Roche/Cappriccio, Staatsoper Unter den Linden, Sarastro/Zauberflöte.

Seit 2005 festes Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, besetzt mit folgenden Partien: Sarastro/Zauberflöte, Komtur/Don Giovanni, Osmin/Entführung, Pogner, Nachtwächter/Meister- singer, Waldner/Arabella, Don Magnifico/Cenerentola, Daland/Der fliegende Holländer, Ochs/ Rosenkavalier, Rocco/Fidelio, Kaspar/Freischütz, Dr.Bartolo/Barbiere di Siviglia ua.

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Prinz Orlofsky: Thomas Lichtenecker

Thomas Lichtenecker

Der aus Wien stammende Countertenor studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei KS Edith Lienbacher, Gabriele Lechner und KS Robert Holl und schloss sein Studium 2012 mit Auszeichnung ab. 2007 wurde der Sänger beim „Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini” mit dem Publikumspreis und dem Preis als bester österreichischer Sänger ausgezeichnet.

Seine Engagements führten den jungen Sänger bereits an das Teatro San Carlo in Lissabon, das Züricher Opernhaus, das Nationaltheater Mannheim, sowie an das Theater Chemnitz. Weiters sang Thomas Lichtenecker wiederholte Male an der Kammeroper München sowie bei diversen Festivals, wie am Winter International Arts Festival in Sochi, beim jOPERA Festivalsommer in Jennersdorf, am Kirchenmusikfestival in Retz sowie am Festival für alte Musik in Regensburg.

Sein auf der Bühne gesungenes Repertoire ist vielseitig und groß und reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen unter anderem Satirino in Cavallis La Calisto, Bradamante in Händels Alcina, Amor und Valetto in Monteverdis L’incoronazione die Poppea, Tenente in Joseph Schusters Il marito indolente, Ernesto in Haydns Die Welt auf dem Mond, Prinz Orlofsky in Die Fledermaus, Pippetto in Donizettis Le convenienze ed inconvenienze teatrali, Mutter Ute in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen, Tisbe in Rossinis La Cenerentola, Miles in Brittens The Turn of the Screw , Clearte in Hölszkys Hybris oder Un Giovane und Voce lontana in Salvatore Sciarrinos Superflumina.

Auch sein Konzert- und Oratorium-Repertoire ist umfassend. Der Countertenor sang bereits den Schwan in Orffs Carmina Burana, die Altpartie in Pergolesis Stabat Mater oder das Boy-Solo in Bernsteins Chichester Psalms und seine Auftritte führten ihn unter anderem an den Wiener Musikverein sowie an Konzerthäuser von Salzburg bis Kopenhagen.

Thomas Lichtenecker arbeitete mit Dirigenten wie Paolo Carignani, Jos van Veldhoven, Julia Jones, Jörg Straube, Tito Ceccherini, Andreas Schüller und Johannes Wildner und wirkte unter anderem in Inszenierungen von Martin Kusej, Harry Kupfer, Andrea Schwalbach, Matthias Davids und Dominik Wilgenbus mit.

2014 hatte er u.a. große Erfolg als Cherubino in Le Nozze di Figaro beim jOPERA Festivalsommer in Jennersdorf  (mus.Leitung: Manfred Mayrhofer, Regie: Robert Herzl) und an der Deutschen Staatsoper Berlin als Miles in The Turn of the Screw (mus. Leitung: Ivor Bolton; Regie: Claus Guth), sowie 2015 beim International Yuri Bashmet Music Festival in Yaroslavl (Russland) als Prinz Orlofski in Die Fledermaus unter Johannes Wildner, Konzerte mit dem Barockensemble der Wiener Symphoniker mit Arien von G.F. Händel (mit CD-Produktion, die im demnächst im Handel erhältlich sein wird.)

Zukünftige Projekte sind u.a. Martinus Juliette unter Daniel Barenboim, ebenfalls in der Regie von Claus Guth und die Wiederaufnahme von  The Turn of the Screw an der Deutschen Staatsoper in Berlin, Orlofski bei jOPERA jennersdorf festivalsommer und eine Uraufführung an der Volksoper Wien.

www.thomaslichtenecker.com

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Alfred: Gustavo Quaresma Ramos

Gustavo Quaresma Ramos

Der junge brasilianische Tenor Gustavo Quaresma Ramos wurde in Rio de Janeiro geboren. Seine musikalische Grundausbildung erhielt er als Sopransolist des Knabenchores Canarinhos de Petrópolis.

Nach einem erfolgreichen Studium in Rio de Janeiro sowie auch in São Paulo beendete er im Mai 2010 mit Auszeichnung sein Operngesangsstudium in der Klasse von Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Zwischen 2010 und 2013 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Raúl Gimenéz, Kurt Moll, Anna Tomowa-Sintow und Alexander Fedin ergänzten seine Ausbildung.

Seit seiner Ankunft in Deutschland singt er regelmässig Konzerte und Opernproduktionen, u. a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, im Kurhaus Wiesbaden, an der Oper Frankfurt, der Oper Köln, der Opéra Monte Carlo, im Palace of Arts Budapest, im Emirates Palace Abu Dhabi, beim Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano, beim Belcanto Opera Festival in Bad Wildbad und bei der Oper Klosterneuburg bei Wien.

In seinem Repertoire befinden sich die Rollen des Duca aus Rigoletto (Verdi), Don Ramiro aus Cenerentola, Almaviva aus Il barbiere di Siviglia, Conte Alberto aus L’occasione fa il ladro (Rossini), Don Ottavio aus Don Giovanni, Ferrando aus Così fan tutte (Mozart), Nemorino aus L’Elisir d’Amore (Donizetti), Alfred aus Die Fledermaus (Strauss), sowie Bachs Oratorien und Passionen, Haydns Schöpfung, Rossinis Stabat Mater und Petite Messe Solennelle, Händels Messias, Verdis und Mozarts Requiem, u.v.m.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Alessandro de Marchi, Asher Fisch, Markus Stenz, Roland Böer, Chistoph Campestrini und Iván Fischer.

Seine nächsten Engagements führen ihn erneut an das Hessisches Staatstheater Wiesbaden als Fenton in Falstaff und als der junge Graf in Die Soldaten von Zimmermann, ins Konzerthaus Berlin, das Concertgebouw Amsterdam, das Concertgebouw Brugge, in die Béla Bartók National Concert Hall Budapest und in die Royal Festival Hall London.

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Dr. Falke, Notar: Miljenko Turk

Miljenko Turk

Der kroatische Bariton schloss sein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz ab und vervollständigte seine Studien bei Hans Sotin an der Hochschule für Musik in Köln. 2004 debütierte er an der Dresdner Semperoper (Celan) und bei den Bayreuther Festspielen (Parsifal). 2005 folgten Auftritte beim Garsington Opera Festival (Le comte Ory) und an der Volksoper Wien (Der Graf von Luxemburg). Von 2001 bis 2010 gehörte Miljenko Turk dem Ensemble der Oper Köln an, wo er u. a. als Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Graf von Eberbach (Der Wildschütz), Billy Budd, Father Caetano de Laura (Love and Other Demons) sowie in Jonny spielt auf, Capriccio, L’italiana in Algeri und Die Gärtnerin aus Liebe große Erfolge feierte. In Köln wurde ihm in Würdigung seiner Leistungen 2006 der Offenbach-Preis überreicht. Ab 2006 war er u. a. bei den Salzburger Festspielen (La finta semplice / L’oca del Cairo), an der Oper Leipzig, bei den Bayreuther Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen (Luna, Il trovatore), an der Volksoper Wien (u. a. Titelpartie in Il barbiere di Siviglia, Papageno), dem Théâtre des Champs-Elysées (Ottokar in Der Freischütz), dem Volkstheater Rostock (Don Giovanni), der Staatsoper Berlin und an der Staatsoper Stuttgart (Ping in Turandot) engagiert. Der Bariton verfügt auch über ein breit gefächertes Konzertrepertoire. So war er mehrmals in der Kölner Philharmonie (u. a. im Rahmen einer konzertanten Aufführung von Emmerich Kálmáns Die Bajadere) sowie im Münchner Gasteig und in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören und gastierte mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Lieder eines fahrenden Gesellen). 2013 erlebte man ihn beim Festival Maggio Musicale in Florenz als Tarquinius in Benjamin Brittens The Rape of Lucretia (Musikalische Leitung: Daniele Abbado, Regie: Jonathan Webb). 2015 debütierte er mit dem Radio Filharmonisch Orkest am Concertgebouw Amsterdam (Wolfgang Rihms Sinfonie Nr. 3), ebenso wirkte er bei der Uraufführung von Torsten Raschs Orchesterlied nach einem Text von Thomas Brasch in der Fruchthalle Kaiserslautern mit. Mit dem NDR Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock war er als Freischütz-Ottokar in der Laeiszhalle in Hamburg zu erleben. Beim Styriarte Festival in Graz stand er in der Titelrolle von Rossinis Il barbiere di Siviglia auf der Opernbühne. Im Frühjahr 2016 gab Miljenko Turk sein Debüt an der Opéra National de Paris, wo er in Stefan Herheims Neuproduktion von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg die Partie des Hermann Ortel interpretierte.

In den zurückliegenden Spielzeiten erlebte man ihn an der Oper Köln u. a. als Papageno (Die Zauberflöte), Prinz Edwin (Die Csárdásfürstin), Napoleon (Krieg und Frieden), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Hirte Eumaios (Il ritorno d’Ulisse in patria), Freddy Eynsford-Hill (My Fair Lady), Guglielmo (Così fan tutte), Doktor Falke (Die Fledermaus), Belcore (L’elisir d’amore), Ottokar (Der Freischütz), Marcello (La Bohème) und als gefeierten Interpreten der Titelpartie von Wolfgang Rihms Jakob Lenz. Als Freddy in My Fair Lady gastierte er außerdem mit großem Erfolg im Rahmen des Oman-Gastspiels der Oper Köln im Royal Opera House Muscat.

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Titel: Miljenko Turk | Foto: Paul Leclaire
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Adele, Kammermädchen: Claudia Goebl

Claudia Göbl

Die Wienerin Claudia Goebl ist seit der Spielzeit 2011/12  an der Volksoper Wien engagiert. Darüber hinaus gastierte sie an der Oper Graz, am Landestheater Linz, an der Finnischen Nationaloper Helsinki, bei den Schlossfestspielen Langenoogs, bei Operburggars und anderen Festivals, wo sie u.a. in folgenden Rollen zu hören war: Belinda (Dido und Aeneas), Euridice (Orfeo ed Euridice), Papagena (Die Zauberflöte), Barbarina (Le Nozze die Figaro), Marzelline (Fidelio), Ännchen (Der Freischütz), Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor), Frasquita (Carmen), Adele (Die Fledermaus), Ciboletta (Eine Nacht in Venedig), Gabrielle (Pariser Leben), Christel (Der Vogelhändler) und Hannerl (Das Dreimäderlhaus).

Konzerte und Liederabende führten die Sopranistin bisher in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich unter Alfred Eschwé,  ins Wiener Konzerthauses mit dem Radiosymphonieorchester Wien unter Cornelius Meister, zur Styriarte, zur Schubertiade Dürnstein, in den Grazer Stephaniensaal, nach Italien mit dem Johann-Strauß-Festival-Orchester, nach Japan im Rahmen des „Kyoto Music Festivals“ und nach Montenegro und Mumbai. Mit ihrem „Trio Kornauth“ folgen 2016 Auftritte in Wien und Rom.

Claudia Goebl absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Edith Lienbacher, Robert Holl und David Lutz. Die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen bei Francisco Araiza, Gerhard Kahry, Charles Spencer, Marjana Lipovšek, Roger Vignoles, Helena Lazarska und Angelika Kirchschlager runden ihre Ausbildung ab.

Die Sopranistin ist Preisträgerin der Wettbewerbe „Nico-Dostal-Operettenwettbewerb“, „Musica Juventutis“, „Gradus ad Parnassum“, „Kärntner Sparkasse Wörthersee Musikstipendium“ und „Styriarte Classic Song Contest“.

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Ida, ihre Schwester: Tina Schöltzke

Tina Schöltzke

Die gebürtige Berlinerin absolvierte ihr Gesangs-, Schauspiel- und Tanzstudium in Wien. Sie spielte u.a. in den Stücken Mozart! und Elisabeth (Theater a.d. Wien, Regie: Harry Kupfer), Moby Dick und City Of Angels (Theatersommer Amstetten), Jekyll & Hyde (Theater a.d. Wien), Rebecca (Raimundtheater, Regie: Francesca Zambello), Kiss Me, Kate (Gloriatheater Wien), Sweeney Todd, Casanova, My Fair Lady (Stadttheater Klagenfurt, Regie: Josef E. Köpplinger bzw. Franziska Severin) sowie Hello Dolly (Volksoper Wien, Regie: Josef E. Köpplinger). Sie verkörperte u. a. Klärchen im Weißen Rössl, Hannchen in Der Vetter aus Dingsda (Sommerfestspiele Stadl) und Charlotte in Babytalk (Gloriatheater Wien). Außerdem wirkte sie in den Konzert-Projekten Jesus Christ Superstar, Tanz der Vampire, Porgy und Bess, Mozarts Krönungsmesse, Brahms Deutsches Requiem, Solo für Sopran und Kontrabass (Regie: Werner Sobotka) als Solistin mit. Sie war als Kalliope in Xanadu (Regie: Ricarda R. Lüdigkeit) im Stadttheater Baden zu sehen, spielte im Rahmen der Frankenfestspiele Röttingen in Dracula (Regie: Sascha O. Bauer) und die Palmatica in Der Bettelstudent (Regie: Gernot Kranner). Zuletzt war sie in der Rockoper Jedermann (Domfestspiele Erfurt, Regie: Peter Lund) zu sehen und gab ihr Schauspiel-Debüt in der Rolle der Marie Hopprecht in Der Hauptmann von Köpenick im Gloriatheater Wien (Regie: Ludwig Kaschke). Mit der Zuckerwatte Combo tourt sie immer mal wieder durch Deutschland und Österreich. Weiters ist sie als Vocal Coach tätig, unterrichtet Stimmbildung und Liedinterpretation und betreut immer wieder einige Theatergruppen mit Kindern und Jugendlichen.

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Frosch, Gerichtsdiener: Christof Spörk

Christof Spörk

1972: Der April macht was er will. Christof Spörk kommt in Voitsberg, Steiermark, an einem Sonntag zur Welt. Eltern entscheiden, es sein zu lassen. Spörk bleibt der Jüngste.

1972-1982: Keine weiteren Vorfälle = glückliche Kindheit (Spörk ist NICHT Ministrant!).

1980: Leonhard Stock gewinnt in Lake Placid olympisches Abfahrtsgold. Zwei Jahre später verliert Resch bei der WM in Schladming einen Skistock und wird trotzdem Dritter. Wahnsinn!

1980-1991: Familienmusik Spörk. Es gibt nur zwei Konfessionen: Gretl-Boarischer oder Bocklochgraben-Landler

1982-1990: Das BG & BRG Köflach interessiert sich nur mäßig für Spörk. Das gilt auch umgekehrt. Die einvernehmliche Scheidung erfolgt 1990.

1990-1991: Spörk rebelliert sich vom Militärmusiker abwärts zum Zwangs-ABC-Experten bei der Großen Österreichischen Revolutionsarmee (=Bundesheer).

1991: Zunächst USA, dann Wien. Danke, das Leben beginnt.

1991-1997: Spörk studiert nicht was man braucht, sondern was er glaubt zu wollen. Vermutlich ein Fehler. Aber! Bill Clinton hat auch Political Science studiert. Nur nicht in Wien.

1992-2005: Der Nebenjob mutiert zum eigentlichen Studium. Spörk tut was er kann. Klarinette spielen und blöd reden, spielt unzählige Hochzeiten und Biobauernfeste mit der Band „Die Steirische Landstreich“

1994-1995: Erasmus von Rotterdam schickt Spörk ein Jahr zum Studieren nach Valladolid, Spanien. Liebe Freunde, fahrt nie nach Valladolid, Spanien.

1996: Spörk bedankt sich bei seinen Eltern mit seiner Diplomarbeit zu den “Zivil-militärischen Beziehungen in der chilenischen Transition”. Trockener kann man einen Chile-Urlaub fürwahr nicht rechtfertigen …

1997: Spörk will drei Semester lang weltberühmter Jazzsänger werden. Die Musikhochschule in Graz sieht das skeptisch.

1997-2005: Jetzt nur mehr „Landstreich“, weil Musikkabarett: CDs „Herzschrittmacher“, „Spenden Sie“ und „Stau“. Spörk entdeckt seine wahre Liebe: Lieder schreiben!

1997: Finanzamt und Sozialversicherungsanstalt stellen sich vor. Das Leben droht wieder zu enden … Es folgt eine gefühlte Abwertung des Schilling um 150 Prozent

1998-2000: Weil Chile-Urlaub so schön war, bedankt sich Spörk noch einmal bei seinen Eltern mit dem Dissertationsthema “Musik & Politik in Kuba 1959 bis 1999″. Eltern beginnen Strategie zu durchschauen. Spörk heiratet.

2000-2001: Spörk arbeitet als außen- und innenpolitischer Redakteur bei „profil“. Klingt besser, als es ist.

2003: „Salzburger Stier“ für das Landstreich-Programm „Stau“

2004: „Global Kryner“ veröffentlicht erste CD bei BMG. Das war einmal eine sehr, sehr große Plattenfirma. TV-Auftritte von A wie ARTE bis Z wie Musikantenstadl …

2005: Desaströser Auftritt beim Song Contest 2005 in Kiew. Die Global Kryner-CD „Krynology“ (SonyBMG) schafft Platz 2 der österreichischen Charts. In Deutschland Platz 100.

2006: Bonner Satirepreis „Prix Pantheon“ in der Kategorie „jung & verdorben“ für Global Kryner.

2007-2010: Spörk lebt (von) Global Kryner. Konzerte in D, A, CH, F, I, E, Benelux, SLO, HR, SRB, Mexiko, etc.. und droht als Musikmanager und Reiseplanungskoordinator in Pension zu gehen.

2010: Anlässlich eines Global Kryner-Konzertes bei Castelrotto/Kastelruth pfeifen es die Spatzen vom Dach: „Spörk, Du sollst wieder Lieder schreiben!“

2010: Spörk schreibt „Lieder der Berge“. Regisseur ist Peter Wustinger.

2011: Schaumermal

2011: Das Schauen hat sich ausgezahlt: Christof Spörk wird der “Österreichische Kabarettpreis in der Kategorie Programm” im Wiener Porgy & Bess verliehen.

2012: Jetzt will er es aber wissen! Das zweite Programm “Edelschrott” ist in Arbeit. Regie führt diesemal Petra Dobetsberger. Und sie verlangt dem Spörk einiges ab.

2013: Spörk geht mit seinen Global Krynern auf eine bewegende Abschiedstour. Am Reformationstag 2013 erklingt der letzte Global Kryner-Ton im Kultursaal von Nonnweiler im Saarland. Schön war’s. Wenige Tage nach dem letzten GK-Ton wird bekannt, dass Spörk für “Edelschrott” mit dem deutschsprachigen Radiokleinkunstpreis “Salzburger Stier 2014″ ausgezeichnet wird. Wolke 7.

2014: Spörk nimmt Wolke 7 als Anlass wieder an einem Programm zu arbeiten, das im Oktober in Wien präsentiert werden soll. Der Titel ist schon fix: “Ebenholz” soll es heißen.

Schaumermal.

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Dr. Blind / Ivan: Florian Stohr

Florian Stohr

Geboren in Halle an der Saale, studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule München und am Konservatorium der Stadt Wien. Während des Studiums wirkte er in verschiedenen Produktionen am Theater in der Josefstadt, im Musikverein Wien, dem Theater in der Drachengasse und in der Garage X mit. Er ist zweimaliger Fidelio-Preisträger und arbeitete als Sprecher für OE1, Bayerischer Rundfunk, Cornelsen Verlag und DeutschlandRadio Kultur. Gastengagements führten ihn ans Landestheater Linz, Tiroler Landestheater Innsbruck, Theater der Jugend Wien, Volkstheater Wien, a.gon Theater München, zu den Salzburger Festspielen und ins Ensemble des Salzburger Landestheaters.

www.florianstohr.net

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Titel: Florian Stohr
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