Opernaufführung im Kulturzenrum Jennersdorf

Kinderoper nach Motiven der Oper Cendrillon von Jules Massenet. Deutsche Übersetzung, Dialoge und Dramaturgische Fassung von Robert Simma


8., 9., 10., und 11. September 2014 jeweils 8.30 und 10.30 Uhr Kulturzentrum Jennersdorf

Kooperation mit dem Institut für Gesang und Musiktheater (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und JOA – Junge Oper Austria.

Einer der bekanntesten und beliebtesten Märchenstoffe der Weltliteratur wird, in neuer deutscher Übersetzung und mit verbindenden Dialogen versehen, zu einem märchenhaften, romantischen Bilderbogen geformt, der besten geeignet ist Kinder sanft an das Metier Oper heranzuführen.

Inhalt

In ihrem Salon fordert Madame D’Haltière ihre Töchter auf, sich für den Abend schön zu machen, da sie zum Ball des Königs geladen sind – ihre Stieftochter Lucille, die nur Aschenbrödel genannt wird, darf jedoch nicht mitkommen. Lucille ist traurig darüber, da erscheint die Fee und kleidet sie mit Magie für den Ball ein– sie muss aber versprechen, dass sie bis Mitternacht den Ball verlässt.
Im Palast grübelt der Prinz über den Befehl des Königs nach, dass er sich heute eine Ehefrau auszuwählen habe, denn er sehnt sich nach der wahren, einzigen Liebe. Aschenbrödel erscheint und der Prinz verliebt sich Hals über Kopf in die Unbekannte, die aber überstürzt punkt Mitternacht davonläuft und dabei ihren Schuh verliert. Die Fee führt aber den suchenden Prinzen und Lucille und auf einer Wiese zusammen und lässt beide in einen Schlaf fallen. Am folgenden Morgen erwacht Aschenbrödel und glaubt an einen Traum. Madame D’Haltière kommt des Wegs und erzählt, dass sie auf dem Weg zum Schlosse seien, da der Prinz nach der Unbekannten vom Ball suche. Wieder im Palast führt die Fee Aschenbrödel herbei und der Prinz erkennt sie und nimmt sie zur Frau. Sie vergibt ihrer Stiefmutter und alle preisen das glückliche, zauberhafte Ende.

Leading Team

Inszenierung und Bühne: Robert Simma

Robert Simma / Regie

wurde in Wien geboren. Nach anfänglichen Studien der Theater- und Musikwissenschaft wandte er sich dem Fach „Musiktheaterregie“ zu und schloss dieses Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Seither als freier Regisseur tätig. Neben Projekten in Wien und Umgebung (Traismauer, Krems, Baden, Oberschützen, Eisenstadt, Mödling etc.) führten ihn Regiearbeiten u. a. nach Helsinki, Tokio, Pozzuolo, Pordenone, Krakau.

Produktionen von Cosi fan tutte, Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Die Schicchi , Rigoletto, Ernani, Hänsel und Gretel, Rusalka, Der Zauberer von Oz, Der gestiefelte Kater etc. Seine pädagogische Tätigkeit umfasst einen Lehrauftrag für „Musikdramatische Grundausbildung“ am Institut für Gesang und Musiktheater, sowie die Leitung des „Lehrgangs für Oper und Operette“ an der Künstlerischen Volkshochschule Wien.

2005 gründete er den Verein JOA zur Förderung von Kinderopernprojekten. 2011 erhielt er eine Auszeichnung vom Land Burgenland für die erfolgreiche Tätigkeit im Bereich „Kinderoper“. Im selben Jahr hatte er auch eine Gastprofessur für „Musikdramatische Darstellung“ am Institut für Gesang und Musiktheater inne. 2012 gründete er das Festival Oper Schloss Rohrau mit Aufführungen der Haydn Oper L’isola disabitata. Für 2013 geplante Projekte sind Die Zauberflöte, La Finta Giardiniera ,Wiener Blut und Hänsel und Gretel.

 

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Titel: Robert Simma
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Honorarpflicht: Nein

Musikalische Leitung: Sayuri Matsuda-Hirano

Sayuri Matsuda-Hirano

Sayuri HIRANO kam nach ihrem Magisterabschluss in Tokyo nach Wien, dort studierte sie zusätzlich Kammermusik und Liedbegleitung,und Opernkorrepetition an der Konservatorium Wien Privatuniversität, sie schloss alle drei Fächer mit einstimmiger Auszeichnungen ab.Sie war Preisträgerin beim 23.Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb und erhielt ein Stipendium des japanischen Kulturministeriums. Als Korrepetitorin und Pianistin wirkte sie bei verschiedenen Opernproduktionen am Theater an der Wien und an der Volksoper Wien mit. Seit 2008 ist sie offizielle Korrepetitorin beim Belvedere Gesangswettbewerb, sowie Begleiterin bei verschiedenen Meisterkursen. Lehrtätigkeit als Korrepetitorin 2005-2008 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, seit 2006 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Viele Konzertauftritte als Liedbegleiterin, Kammermusikerin und Solistin.

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Titel: Yumiko Osaragi
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Regieassistenz: Anna Röper

Anna Röper

Die gebürtige Wienerin Anna-Maria Röper zeigte schon sehr früh Interesse am Theater und an der Musik. Sie hatte zunächst Unterricht in Violine und spielte in mehreren Orchestern (u. a. im Jugendsinfonierorchester Niederösterreich, im European Pop Orchestra und im Concentus 21). Nach Abschluss ihrer schulischen Laufbahn entdeckte sie ihre Liebe zum Gesang und ist derzeit Gesangsschülerin von Univ.Prof. Mag. Sebastian Vittucci und Gerlinde Jelinek. Durch die aktive Teilnahme an diversen Meisterkursen (u. a. bei KS Giacomo Aragall und KS Fiorenza Cossotto) und dem Lehrgang für Oper und Operette an der Künstlerischen Volkshochschule Wien (2013/2014), konnte sie sich künstlerisch weiter entwickeln.

Im Zuge ihres Studiums der Musikwissenschaft, welches sie im April 2013 abschloss, spezialisierte sie sich im Bereich Systematische Musikwissenschaft und beschäftigte sich intensiv mit der Wirkung von Musik auf Menschen mit Behinderungen. Ihre Diplomarbeit zu dem Thema „Musik und Down Syndrom“ wurde im Juni 2013 beim deutschen Akademikerverlag veröffentlicht. Seit März 2014 ist Anna-Maria Röper bei mehreren Projekten als Regieassistentin tätig (u. a. für die Produktion Le Nozze di Figaro an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien).

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Kostüme: Anita Spanring
Maske: Kordula Lingler
Dekorationsgestaltung: Adi Frühauf

 

Besetzung

Gräfin von Schwabbel, Mezzo: Katia Ledoux

Katia Ledoux

wurde 1990 in Paris geboren. Ihre ersten Konzert- und Tournee-Erfahrungen sammelte sie als sie, mit 6 Jahren, bei den Schubert Sängerknaben in Wien aufgenommen wurde. 2008 bekam sie den ersten Preis beim Gesangswettbewerb „Prima la Musica“ und ein Jahr später wurde sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zugelassen. Zur Zeit absolviert sie bei Prof. Bernhard Adler einen Bachelor Studium Gesang.

Es ist ihr eine besondere Freude mit Madame d’Haltière, wieder mit einer interessanten Figur, eines Bösewichts an die Kinderoper des “Jennerdorf-Festivals” zurückzukommen, da sie dort im Sommer 2012 ihre erste solistische Rolle in Der gestiefelte Kater von César A. Cui als den Unhold singen und gestalten konnte. Seitdem wirkte sie unter anderem, auch als Maddalena in Verdis Rigoletto beim Passion Opera Festival 2013 mit, oder diesen Sommer als Marcellina in Mozarts Le Nozze di Figaro im Schlosstheater Schönbrunn.

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Titel: Katia Ledoux
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Lucie, genannt Aschenbrödel, ihre Stieftochter, Sopran: Svenja Kallweit

Svenja Kallweit

Die junge Sopranistin wurde 1991 in Deutschland geboren und begann 2008 ihre klassische Gesangsausbildung bei Cynthia Grose. Seit 2012 studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Univ.Prof.Claudia Visca.

Sie wurde wiederholt mit 1. Bundespreisen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Solo- und Ensemble-Wertung ausgezeichnet, jeweils verbunden mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben, sowie der Walter und Charlotte Hamel Stiftung. Auftritte führten sie bereits nach Griechenland, Italien und Frankreich, sowie in das Schloss Bellevue auf Einladung des Bundespräsidenten. Sie ist Stipendiatin der Gerd Bucerius Stiftung.
Svenja wird im Sommer 2014 die Rolle der Ottilie in der Operette Im Weißen Rössl im Rahmen der Schlossfestspiele Zwingenberg in Deutschland singen.

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Titel: Svenja Kallweit
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Norli, ihre Tochter: Anna Quadratova

Anna Quadratova

Anna Quadrátová wurde 1991 in Prag geboren. Erhielt bereits mit 4 Jahren Klavierunterricht.
Ersten Gesangsunterricht mit 15 Jahren bei Profesor Luďek Löbel.

Sie studiert an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien Gesang (zuerst bei Profesor Gabriele Lechner und zur Zeit bei Prof.
Margit Klaushofer. Sie wirkte u a. an Produktionen von Die Fledermaus (Ida) mit.

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Dorli, ihre Tochter, Mezzo: Laura Rieger

Laura Rieger

Die junge, deutsche Mezzosopranistin Laura Rieger studiert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Univ.-Prof. Karlheinz Hanser. Sie hat unter anderem mehrere Male am Bundeswettbewerb “Jugend Musiziert” teilgenommen, gewann ein Sonderpreis vom Rotary Club, erlang ein Jahreshochbegabtenstipendium am badischen Konservatorium Karlsruhe und erhiert jüngst ein Jahresstipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung aus Hannover.

Auf der Opernbühne sang sie die Rolle der Bastienne (Mozart: Bastien und Bastienne) und Cherubino im Schlosstheater Schönbrunn (Mozart: Le nozze di Figaro). Chorerfahrung sammelte sie letzten Sommer bei den “Salzburger Festspielen” über die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Im Februar 2014 nahm sie am “Meisterkurs für Stimmkunst und modernes Musiktheater” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Stuttgart teil.

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Fee der guten Herzen, Sopran: Theresa Krügl

Theresa Krügl

geboren 1991 in Passau/Niederbayern, begann ihr Gesangstudium im Oktober 2010 an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien bei Prof. Gabriele Lechner, seit März diesen Jahres studiert sie dort bei Prof. Kammersängerin Edith Lienbacher. Sie ist Preisträgerin beim deutschen Bundeswettbewerb ,,Jugend Musiziert“ und erhielt den Nachwuchsförderpreis der Stadt Passau. Neben ihrer Konzerttätigkeit in Deutschland und Österreich sang die junge Sopranistin bereits in Singapur und Taipeh das Sopransolo in Ein Deutsches Requiem von Brahms(September 2013), sowie ein Konzert mit dem Johann Strauss Ensemble Linz in Bukarest(Dezember 2013).

Bühnenerfahrung sammelte sie neben ihrer Konzerttätigkeit bereits am Niederbayerischen Landestheater als Barbarina/Le nozze di Figaro ( 2009), im Schlosstheater Schönbrunn als Susanna/Le nozze di Figaro (2012) und Adele/Fledermaus (2013), im Theater Wiener Neustadt als Sand- und Taumännchen/Hänsel und Gretel (Kinderoper 2013). Theresa Krügl ist als Ensemblemitglied der Schönbrunner Schlosskonzerte regelmäßig bei Opern- und Operettenabenden in der Orangerie zu hören.

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Prinz Einsamkeit, Sopran: Julia Pschedezki

Julia Pschedezki

2002-2003 – Teilnahme am Kinderchor des „Stadttheater Koblenz“ (Mitwirkung bei „Carmina Burana“ und „Der Rosenkavalier“)

2001-2005 – Klavierunterricht
2009 – 2.Preis im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ (Wertung „Duo Kunstlied“)
2010 – 1. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ ( Wertung „ Duo Gesang“)
wurde gefördert durch : Deutsche Stiftung Musikleben, Walter und Charlotte Hamel Stiftung, Bundesapothekerkammer, Fördergesellschaft der Musikhochschule Lübeck
30.05.2011 Stipendiatenkonzert der Bundesapothekerkammer in Meran.
2010- 2012 Konzerte und Projekte im Rahmen der Hochschule für Musik Lübeck
Stipendiatin der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ seit März 2012
Zahlreiche Auftritte im Rahmen der Organisation Yehudi Menuhin Life Music Now (Lübeck)
2012-2013 Konzerte und Projekte im Rahmen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

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