Ein verzauberndes, spannendes Stück für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Dramaturgische Neufassung und Dialoge von Robert Simma. In Kooperation mit der Universität Wien für Musik und darstellende Kunst Wien und Opera Nova.

 

Termine

Premiere: 9. September ´19
Weitere Vorstellungen: 10., 11. und 12. September ´19
Vorstellungsbeginn: jeweils 8.30 und 10.30 Uhr
Vorstellungsort: Glaskubus Schloss Tabor

 

Inhalt

Die schöne Zauberin Alcina und ihre kindliche Schwester Morgana leben seit ewigen Zeiten auf einer Zauberinsel. Gestrandeten Seeleute, Soldaten und Forschern, die auf der Insel landen, entzieht Alcina über die Jahrhunderte hinweg die Lebensenergie und verwandelt sie in Statuen. Bis der junge Archäologe Roman die Insel betritt und sich Alcina tatsächlich in ihn verliebt. Siegt die Liebe Alcinas über ihr dämonisches Wesen?

Ein verzauberndes, spannendes und lehrreiches Stück über den Kampf zwischen Gut und Böse……

 

Leading Team

Inszenierung und Fassung: Robert Simma

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Robert Simma wurde in Wien geboren. Nach anfänglichen Studien der Theater- und Musikwissenschaft wandte er sich dem Fach „Musiktheaterregie“ zu und schloss dieses Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Seither als freier Regisseur tätig. Neben Projekten in Wien und Umgebung (Traismauer, Krems, Baden, Oberschützen, Eisenstadt, Mödling etc.) führten ihn Regiearbeiten u. a. nach Helsinki, Tokio, Pozzuolo, Pordenone, Krakau.

Produktionen von Cosi fan tutte, Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Die Schicchi , Rigoletto, Ernani, Hänsel und Gretel, Rusalka, Der Zauberer von Oz, Der gestiefelte Kater etc. Seine pädagogische Tätigkeit umfasst einen Lehrauftrag für „Musikdramatische Grundausbildung“ am Institut für Gesang und Musiktheater, sowie die Leitung des „Lehrgangs für Oper und Operette“ an der Künstlerischen Volkshochschule Wien.

2005 gründete er den Verein JOA zur Förderung von Kinderopernprojekten. 2011 erhielt er eine Auszeichnung vom Land Burgenland für die erfolgreiche Tätigkeit im Bereich „Kinderoper“. Im selben Jahr hatte er auch eine Gastprofessur für „Musikdramatische Darstellung“ am Institut für Gesang und Musiktheater inne. 2012 gründete er das Festival Oper Schloss Rohrau mit Aufführungen der Haydn Oper L’isola disabitata.

Musikalische Leitung: Nana Masutani

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Die aus Chiba (Japan) stammende Pianistin Nana Masutani erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren von ihrer Mutter. Nach der Absolvierung von Grund-, Mittel- und Oberschule in Chiba begann sie im Jahr 2004 ihr Klavier-Konzertfachstudium an der Toho-Musikhochschule in Tokyo bei Prof. Nobuhito Nakai, das sie 2009 erfolgreich abschloss.

Ab 2009 studierte Nana Masutani Konzertfach Klavier an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Univ.-Prof. Thomas Kreuzberger. 2012 absolvierte sie ihre Bachelorprüfung mit „Ausgezeichnetem Erfolg“.
Bereits bei ihrer ersten Ankunft in Wien 2008 konnte Nana Masutani im Rahmen eines Sommerkurses den von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgetragenen Dr. Josef Dichler Wettbewerb für sich entscheiden. 2012 gewann sie den 3. Preis beim „International-Osaka-Klavierwettbewerb“ in Japan.
Zahlreiche Konzerte führten Nana Masutani in verschiedene japanische Städte, u.a. spielte sie ein Benefizkonzert im vom großen Erdbeben 2011 schwer getroffenen Provinz Miyagi in Nord-Japan.
Während ihres Konzertfachstudiums am Konservatorium Wien entdeckte Nana Masutani immer mehr ihre Leidenschaft, ihr Klavierspiel auch begleitend einzusetzen und so sammelte sie in der Zusammenarbeit mit StudienkollegInnen nach und nach ihre ersten Erfahrungen als Korrepetitorin. Im Februar 2013 bewarb sie sich erfolgreich um eine Aufnahme ins Studium der Opernkorrepetition am Konservatorium Wien.
Im Sommer 2013 übernahm Nana Masutani erfolgreich die Musikalische Leitung der Sommeroper im Amthof (Feldkirchen, Kärnten). Ihr Debüt mit Franz von Suppés Die schöne Galathée, und Massenets Le portrait de manon 2014 wurde von Publikum und Presse sehr positiv aufgenommen. Für den Sommer 2015 ist Nana Masutani erneut für Haydns Lo speziale engagiert.
Seit 2 Jahren korrepetiert sie regelmäßig am Praynerkonservatorium in der Klasse von Maria Loidl und Seit 4 Jahren spielt sie regelmäßig in der Dirigentenklasse von Yuji Yuasa an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Dekorationsgestaltung: Martin Christ
Kostüme: Anita Spanring
Maske: Elisabeth Vollnhofer

 

Besetzung

Alcina, eine Zauberin, Sopran: Mila Janevska

Mila Janevska

Mila Janevska geboren 1996 in Skopje, Mazedonien, wo sie die Matura mit Hauptfach Gesang abgeschlossen hat. Die junge Sopranistin studiert seit 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Gabriele Lechner. Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe und absolvierte zahlreiche Meisterkurse in In- und Ausland. Im Dezember 2017 hat sie als Mutter in Hänsel und Gretel (Humperdinck) im Schloßtheater Schönbrunn debütiert. Im März war sie als die Zweite Dame in Mozarts Die Zauberflöte zu sehen. Mila Janevska war bei den Seefestspiele Mörbisch 2018 erstmals in der Rolle der Manja in Gräfin Mariza zu erleben.

Morgana, Alcinas Schwester, Sopran: Miriam Kutrowatz

Kutrowatz

Die Sopranistin Miriam Kutrowatz wurde 1997 in Wien geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und erhielt seit frühester Kindheit Unterricht in Geige, Klavier und Gesang.

Erste solistische Erfahrungen sammelte sie mit der Titelpartie in der Oper The Little Sweep (B. Britten), bei der „Jungen Schubertiade Wien” sowie im Gläsernen Saal des Musikvereins.

Im Dezember 2018 gab sie ihr Debüt als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel, Humperdinck) im Schlosstheater Schönbrunn. In der Burg Perchtholdsdorf übernahm sie im März 2019 die Rolle der 2nd Woman und des Sailors (Dido and Aeneas, Purcell)

Als Konzertsängerin ist sie sowohl im Bereich Lied als auch Oratorium tätig:
Im April 2018 sang sie bei  Aufführungen in Mozarts Großer Messe in c-moll in Gmunden und St. Georgen am Attersee, weiters wirkte sie beim „Weihnachtskonzert der Freunde der Wiener Staatsoper“ und beim Herbstkonzert der Musikfreunde Stockerau im Dezember 2018 mit. Im Jänner 2019 sang Sie beim Festkonzert zu Schuberts 222. Geburtstag der Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental. Gemeinsam mit dem Chorus Sine Nomine unter Johannes Hiemetsberger interpretierte sie im März die Kantate Mirjams Siegesgesang (Schubert) beim Liszt Festival Raiding und im Theater Odeon in Wien.

Sie begann ihre Gesangsausbildung bei Ursula Langmayr, derzeit studiert sie bei Univ.-Prof.in KS.in Edith Lienbacher an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien.

Roman, ein Archäologe, Mezzosopran: Helene Feldbauer

HeleneFeldbauer

Die aus Oberösterreich stammende Mezzosopranistin studiert seit dem Wintersemester 2016 Konzertfach Gesang (Bachelor) bei Frau Professor Klaushofer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zuvor absolvierte sie das Studium in Musik- und Instrumentalmusikerziehung am Mozarteum in Salzburg, wo sie als langjährige Klarinettistin und Oboistin ihre ersten Berührungen und Erfahrungen im klassischen Gesang machte.

Außerdem war sie Mitglied des Collegium Vocale der Bachgesellschaft Salzburg, wodurch sie in London, Weimar und Salzburg Konzerte hatte. Auch beim Fest zu Festspieleröffnung war sie bereits einige Male als Solistin tätig. Sie sang Schuberts Altsolo Zögernd leise, das Altsolo im Biberrequiem u.w..

In Wien war sie bislang in einigen Opernproduktionen der Universität zu sehen: Gutsherrin Larina (Eugen Onegin), Cornelia (Giulio Cesare), Hans (Hänsel und Gretel) und im März dieses Jahres als Marcellina (Le nozze di Figaro), die sie bereits im Herbst 2017 im Zuge der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker an Spielstätten wie dem Wiener Konzerthaus, Musikverein Graz, u.a. verkörpert hat.

Helene Feldbauer besuchte Meisterkurse bei Ulrike Sych, Michaela Schuster, Frau Prof.in Margit Klaushofer und bei Krassimira Stojanowa.

Brigitte, dessen Frau, Mezzosopran: Therese Troyer

Portrait Therese Troyer

Therese Troyer wurde 1997 in Wien geboren und vom Kindesalter an musikalisch ausgebildet. Sie erhielt Klavierunterricht und war 10 Jahre lang Mitglied der Gumpoldskirchner Spatzen, mit denen sie unter anderem in Mailand, Rom, Shanghai, und vielen anderen Ländern wichtige Bühnenerfahrungen machen konnte. Bei dem Jugendwettbewerb Prima la musica gewann sie in den Kategorien Gesang, Klavier und Kammermusik Klavier mehrere erste Preise. Sie wirkte bei diversen Projekten mit, wie zum Beispiel der Jugendoper am Theater an der Wien. Nach der Matura studierte sie ein Jahr lang am Richard Wagner Konservatorium, bevor sie 2016 auf die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wechselte. Dort studiert sie Gesang in der Klasse von Univ.-Prof. Karlheinz Hanser sowie Instrumental- und Gesangspädagogik.

Oliver, Freund Romans, Tenor: David Hojsak

David Hojsak

Der Tenor David Hojsak wurde 1987 in Ptuj, Slowenien, geboren und begann seine künstlerische
Laufbahn im Alter von 8 Jahren auf der Gitarre. Seine Ausbildung absolvierte er an der Universität Maribor (BA Musikpädagogik) und an der Kunstuniversität Graz (BA und MA Gesang). Im Anschluss absolvierte er den Lehrgang klassische Operette an der MUK ( Privatuniversität der Stadt Wien).
Seine spielfreudige Art führte ihn zur Operette. So erhielt er im Rahmen der Operettenbühnen
Wien erste Engagements wie Toni (Zirkusprinzessin), Boni (Csárdásfürstin),
Zsupan (Gräfin Mariza) und Franz Kilian (Maske in Blau) mit denen er auch auf Tourneen
in der Schweiz, Deutschland, Luxemburg und Österreich gastierte. Weiters wirkte er in folgenden Produktionen mit: Uraufführung Asteroid 62Gianni Schicchi (Gherardo) und Die Fledermaus (Eisenstein/Dr. Blind) am MUMUTH (Haus für Musik und Musiktheater) Graz. 2018 hat er die Hauptrolle des Kaiser Franz Joseph im Musical Sissi übernommen. 2019 war er als Raoul im Phantom der Oper auf Tournee. Mit Ernst Kissling in Pension Schöller ist David Hojsak nunmehr erstmals bei LehárTHEATERostern zu erleben!