Opernaufführungen auf Schloss Tabor, Neuhaus am Klausenbach

Oper von Joseph Haydn

Termine

Premiere: 6. August 2009
Wiederholungsaufführungen: 8., 9., 12., 14., 15. und 16. August 2009

Vorstellungsbeginn: 20.00 Uhr
Vorstellungsende: 23.00 Uhr

Inhalt

Herr Gutglauben hat zwei heiratsfähige Töchter, eine attraktive Haushälterin und ein ansehnliches Vermögen. Auf all dies haben es ein zwielichtiger Forscher sowie ein verwöhntes, schwerreiches Gräflein samt seinem korrupten Diener abgesehen.

Um das Ziel sicher zu erreichen, macht sich die Interessengemeinschaft die größte Schwäche des alten Herrn zunutze: Sternguckerei! Nachdem er bereits von der Existenz der besten aller Welten auf dem Mond überzeugt ist, stellt man ihm die Möglichkeit in Aussicht, dorthin zu übersiedeln. Der Wundertrank, der dies bewerkstelligt, ist natürlich ein starkes Schlafmittel, und während dieser seine Wirkung tut, verwandelt man Haus und Garten des Herrn Gutglauben in eine Mondlandschaft.

Dort entpuppt sich der unleidliche Hagestolz allerdings bald als sympathischer Kindskopf. Der aufwendige Betrug fällt den jungen Leuten zusehends schwerer, droht sogar zu scheitern. Nur mit Mühe gelangt das böse Spiel zu seinem Zweck: Eine bizarre Hochzeitszeremonie inklusive erfundener Mondsprache krönt eine Reihe von phantastischen, immer abgründigeren Episoden.

Statt sich an den Liebesleuten zu rächen, entlässt Herr Gutglauben sie zuletzt in eine durchaus ungewisse Zukunft. Er selbst bleibt in seinem Haus zurück, einsam und doch glücklich in der Gewissheit, jederzeit in die “Welt auf dem Mond” zurückkehren zu können…

Leading Team

Musikalische Leitung: Julia Jones

Julia Jones / Musikalische Leitung

Die Engländerin Dirigentin Julia Jones ist seit November 2008 Chefdirigentin des Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon und des Nationalen Sinfonieorchesters von Portugal.

Ihre ersten Anstellungen hatte sie am Theater Ulm und am Staatstheater Darmstadt, wo sie sich ein umfangreiches Repertoire in der deutschen und italienischen Oper aneignete. Nachdem sie eingeladen wurde, 1996 eine Neuproduktion von Un Ballo in Maschera am Theater Baasel zu dirigieren, übernahm sie von 1998-2002 den Posten der Chefdirigentin des Hauses. Ihre Einstudierungen von Idomeneo, Otello, Macbeth, Eugen Onegin, Lohengrin und Der Rosenkavalier waren grosse Erfolge.

Als Gast trat sie an der Staatsoper Berlin (u.a. Otello, Aida, Madame Butterfly, La Traviata), an der Wiener Volksoper (u.a. Don Giovanni, Ausflüge des Herrn Broucek) und an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte, La Bohème und Così fan tutte) auf.

Weitere Auftritte brachten sie an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper (Idomeneo, Macbeth, Otello), die Stuttgarter Oper (Carmen) und an die Salzburger Festspiele (Entführung aus dem Serail). Sie ist regelmässiger Gast an der Oper Frankfurt, wo sie u.a. Entführung aus dem Serail, Le Nozze di Figaro, Un ballo in maschera und Così fan tutte leitete.

Nach ihrem Lohengrin am Teatro Comunale di Firenze folgten beachtete Auftritte an weiteren europäischen Häusern wie dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Carlo Felice in Genua, am Teatro Massimo in Palermo (Die Zauberflöte), an der Opéra National du Rhin in Strassburg (A Midsummer Night’s Dream und Der fliegende Holländer) sowie am Grand Théâtre de Genève.

Ausserhalb Europas gastierte sie an der Australian Opera in Melbourne und Sydney (Madame Butterfly), an der Canadian Opera in Toronto (Nozze di Figaro) sowie in Washington.

Auf dem Konzertpodium dirigierte sie das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, die Hamburger Philharmoniker, das Gürzenich Orchester Köln, das Montreal Symphony Orchestra, the Scottish Chamber Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Mozarteum Orchester bei den Salzburger Festspielen und das Radiosymphonieorchester Wien. Zuletzt trat sie auf einer Tournee mit dem New Zealand Symphony Orchestra in Neuseeland, mit dem Belgium National Orchestra in Belgien und weiteren Konzerten in Tokio, Genua und Bochum auf.

Ihre nächsten Projekte umfassen Così fan tutte am Covent Garden London, La Damnation de Faust und La Clemenza di Tito an der Oper Frankfurt, Les Pêcheurs de Perles am Théâtre National de l’Opéra-Comique Paris sowie Fidelio, La Bohème, Salome am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon.

 

Bearbeitung, Übersetzung und Regie: Dominik Wilgenbus

Dominik Wilgenbus

geboren 1966 in Memmingen, aufgewachsen in Borken/Westfalen, studierte von 1987 bis 1991 Theaterregie bei Prof. August Everding in München und arbeitet seitdem freischaffend als Regisseur, Übersetzer und Autor, Darsteller und Dozent.

Er ist Mitbegründer u.a. des “Metropol–Theaters München” und der “Kammeroper München”.

Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn u.a. nach München ans Gärtnerplatztheater (Rossinis Diebische Elster, 3 Offenbach–Einakter), an die Wiener Volksoper (Kalmans Herzogin von Chicago), nach Dortmund (u.a. Hänsel und Gretel, La Bohème), Klagenfurt (Wiener Blut, Don Pasquale, Into the Woods), Leipzig (Heidi – das Heimatmusical, Die schöne Helena, Zar und Zimmermann), Meiningen (Die Comedian Harmonists, The Black Rider) und Chemnitz (Rusalka, Alcina, Die Zauberflöte).

Für den Münchner Barocksommer inszenierte er mit dem Carissimi–Consort unter Alexander Weimann Händels Orlando, beim Wiener Festival Klangbogen Benatzkys Bezauberndes Fräulein.

Mit der Kammeroper München brachte er u.a. Mozarts La Finta semplice, Rossinis Liebesprobe und Piccinnis La Cecchina heraus sowie die von ihm geschriebenen Pasticcios Untreue lohnt sich! oder auch nicht… mit Musik von Haydn und Der Diener zweier Herren nach der Idee und mit Musik von Mozart.

Sein literarisch–musikalisches Solo Mein Wagner ist als Hörbuch unter dem Titel Eine Pilgerfahrt zu Beethoven erschienen bei ProArte–Tonlabor.

Den Besuchern des jOPERA jennersdorf festivalsommer ist er bereits als Regisseur der Lustigen Weiber von Windsor (2007) und von Haydns Welt auf dem Mond (2009) bekannt.

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Bühnenbild: Johannes Leitgeb

Johannes Leitgeb / Bühnenbild

Johannes Leitgeb wurde 1966 in Gnadenwald, Hall in Tirol geboren. Von 2004 bis 2008 stellvertretender Leiter der Abteilung Bildhauerei bei Art for Art Wien (ehem. Bundestheaterwerkstätten). 1994-2000 Bühnenbildstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz. 1997 Studium am Theaterformgeving Department an der Gerrit Rietvelt Akademie in Amsterdam.

Seit 2000 Arbeiten als freischaffender Bühnenbildner in Deutschland und Österreich: Fritz Remondtheater Frankfurt/M, jOPERA jennersdorf festivalsommer, OpernStadttheater Hildesheim, Stadttheater Mödling, in Wien: Theater in der Josefststadt-Kammerspiele, Theater Scala, dieTheater Künstlerhaus, Theater Drachengasse, Metropol und Musikwerkstatt Wien.
http://www.johannes-leitgeb.com

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Kostüme: Susanne Özpinar

Susanne Özpinar / Kostüme

Susanne erhielt als Schweizerin ihre Ausbildung in Bern. Seit 1992 ist Wien ihr Lebensmittelpunkt. Nach Lern- und Erfahrungsjahren als Assistentin an der Wiener Staatsoper, am Linzer Landestheater, am Raimundtheater Wien und bei unterschiedlichen Festivals – z.B. den Salzburger Festspielen – ist sie seit 1999 als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Über 60 Produktionen für Oper, Musical, Schauspiel und Kurzfilme hat sie seither ausgestattet. Auslandsgastspiele führten sie nach Deutschland, Italien, Schweiz, Japan, und Ägypten. Seit 2008 ist Susanne Özpinar auch für BB Promotion GmbH (D) als Kostümsupervisorin von Rocky Horror Show tätig.

www.susanne-oezpinar.com

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Choreografie: Florian Hurler

Florian Hurler/ Choreografie

geboren in Augsburg (Deutschland), erhielt seine Ausbildung an der Academie de Dance Classique Princesse Grace Monaco, am Ballettzentrum Hamburg-John Neumeier, sowie der Heinz-Bosl-Stiftung München, die er 2000 mit künstlerischen Diplom abschloss. Die Stadt Augsburg verlieh ihm 1997 den Kulturföderpreis.

Von 2000 bis 2004 war er beim Leipziger Ballett, unter Uwe Scholz, engagiert und tourte mit dem Leipziger Ensemble unter anderem in Paris, Bilbao, Barcelona und Lissabon. Seit 2004 ist er Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper, wo er in Produktionen wie z.B. Max & Moritz, Tabula Rasa oder Tanzhommage an Queen auch solistisch aktiv ist.

Bei den Seefestspielen Mörbisch war er im Sommer 2005 als Choreographieassistent tätig. 2008 wurde er als Choreograph bei jOPERA jennersdorf festivalsommer, Produktion Zar und Zimmermann , wie auch für die Koproduktion Kehraus um St. Stephan bei den Bregenzer Festspielen, dem Theater Luzern und der Volksoper Wien engagiert.

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Musikalische Assistenz/Dirigent (12.August): Jürgen Goriup

Jürgen Goriup

Dirigierstudium am Konservatorium Wien bei Georg Mark und Reinhard Schwarz.

2004 Abschluss mit Auszeichnung.

Meisterkurse u.a. bei Daniel Barenboim, Bertrand de Billy. Dirigierte beim Barockfestival Mulhouse, im Schloss Esterházy und Schönbrunn sowie am Schlosstheater. Assistent von Daniel Klajner und Giuliano Carella (Opéra National du Rhin), Don Moses (jOPERA jennersdorf festivalsommer) und Walter Kobéra (Bregenzer Festspiele, Klangbogen, Neue Oper Wien, Mozartjahr06). Hospitant bei M. Piollet (Volksoper Wien). Zusammenarbeit u.a. mit den Moskauer Philharmonikern, Orchestre Symphonique du Mulhouse, RSO Bratislava, amadeus ensemble, Junge Philharmonie Brandenburg, Orchester des Konservatoriums Wien, Universität Wien, Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Sein Repertoire umfasst Werke von Barock bis zeitgenössischer Musik.

Produktionsleitung: Alexandra Rieger

Alexandra Rieger / Produktionsleitung

Alexandra Rieger absolvierte ein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Engagements als Solistin an der Volksoper Wien, Linz, Helsinki, bei den Händelfestspielen Halle a. d. Saale, am Musiktheater Gelsenkirchen, der Kammeroper Wien und den Seefestspielen Mörbisch folgten. Konzertreisen in den Sparten Lied, Oper und Operette führten die Sopranistin auf weltweite Gastspiele.

Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin etablierte sich Alexandra Rieger im Bereich Kulturmanagement. Konzert/Festspielorganisation, Leitung von Meisterkursen aber auch Mitarbeit in musikwissenschaftlichen Projekten zählen zu Ihren Aufgabengebieten. Seit 2005 ist sie als Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros/Produktionsleiterin für die Konzeptionierung und Realisierung des Festivals jOPERA jennersdorf festivalsommer verantwortlich.

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Orchester: Junge Philharmonie Brandenburg

Junge Philharmonie Brandenburg

In diesem Jahr feiert die Junge Philharmonie Brandenburg ihr 20-jähriges Bestehen. Dann stehen viele Konzerte landes- und bundesweit auf dem Programm. Die Junge Philharmonie Brandenburg, das Landesjugendsinfonieorchester wurde 1992 gegründet. Chefdirigent ist Prof. Sebastian Weigle, weltweit gefragter Dirigent und heutiger Musikalischer Leiter der Oper Frankfurt. Die Junge Philharmonie ist ein preisgekröntes Jugendorchester. Es errang nationale und internationale Preise, so unter anderem den 1. Preis beim 25. Internationalen Jugendmusikfest in Wien 1996. Die Junge Philharmonie gastiert mittlerweile weltweit. So führten Konzertreisen in den vergangenen Jahren nach China, in den Nahen Osten, nach Norwegen, Litauen, Ungarn, Polen, Österreich, Indien und Südkorea (wo es zum 1st Seongnam International Youth Orchestra Festival eingeladen war). Selbst internationale Solisten wie Daniel Barenboim musizierten bereits mit der Jungen Philharmonie Brandenburg.

Die Junge Philharmonie hat mehrere CD´s eingespielt, so im September 2007 unter der Leitung von Sebastian Weigle (Tschaikowski – Sinfonie Nr. 7 “Leningrader” und Schumanns Cellokonzert a-moll mit dem Solisten Claudio Bohórquez). Für Herbst 2012 ist eine CD-Produktion des Festprogramms u.a. mit der Solistin Marlis Petersen, mit Mahlers 4. Symphonie und Sebastian Weigle als Dirigent geplant. Seit 2006 ist die Junge Philharmonie Brandenburg ständiges Festivalorchester beim jOPERA jennersdorf festivalsommer auf Schloss Tabor in Österreich (www.jopera.at). So wurden die Opern Fidelio (2006), Die lustigen Weiber von Windsor (2007), Zar und Zimmermann (2008), Die Welt auf dem Monde (2009), Die verkaufte Braut (2010) und Die Entführung aus dem Serail (2011) unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Sebastian Weigle, Julia Jones, Peter Keuschnig, Rudolf Bibl und Don Moses aufgeführt. In diesem Jahr leitet Sebastian Weigle die diesjährige Opernproduktion von Lortzings Der Wildschütz.

Die Musiker sind zwischen 13 und 25 Jahren alt. In zwei bis drei jährlichen Arbeitsphasen erarbeiten hier die besten Nachwuchsmusiker des Landes sinfonische Programme und treten unter der Leitung von Chefdirigent Sebastian Weigle bzw. des Dirigenten Aurélien Bello auf. Die Patenschaft des Orchesters hat die Komische Oper Berlin übernommen, die dem Jugendorchester seit seiner Gründung künstlerisch verbunden ist. Während der Probenphasen arbeiten die Registerprobenleiter aus den Reihen des Opernorchesters intensiv mit den jungen Nachwuchsmusikern. Die Schirmherrschaft hat Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Hauptsponsor des Orchesters ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Der Förderverein der Jungen Philharmonie Brandenburg unterstützt das Orchester mit Instrumentenankäufen, Stipendien und Anschaffungen spezieller Werbemittel. Kulturradio des RBB präsentiert die Konzerte der Jungen Philharmonie Brandenburg.

www.junge-philharmonie-brandenburg.de

 

 

Besetzung

Herr von Gutglauben: Anton Scharinger

Anton Scharinger

Anton Scharinger wurde in Niederösterreich geboren. Nach seiner Ausbildung am Konservatorium in Wien erhielt er bereits als Zwanzigjähriger ein erstes Engagement am Salzburger Landestheater, wo er als Guglielmo in Così fan tutte debütierte. Als freier Künstler widmete er sich zunächst dem Konzertrepertoire und sang die grossen Oratorien von Bach, Haydn und Händel.

Nach Auftritten in Mozartopern wie der Zauberflöte oder Le Nozze di Figaro unter Nikolaus Harnoncourt begann sehr bald seine internationale Karriere. Als Figaro und Papageno im Rahmen des Zürcher Mozart-Zyklus, als Leporello beim Festival d’Aix-en-Provence oder auch als Dr. Falke in der Fledermaus zeigte Anton Scharinger seine musikalischen und darstellerischen Qualitäten. Neben seinem Gastengagement am Opernhaus Zürich trat er u.a. an der Mailänder Scala und der Wiener Staatsoper, in Amsterdam, Hamburg, Paris, Rom, Chicago und Buenos Aires auf.

Höhepunkte seiner Karriere waren der Papageno bei den Salzburger Festspielen sowie in Aix-en-Provence. Er ist jedoch nicht nur als Opern-, sondern auch als Konzertsänger sehr gefragt und arbeitete mit Dirigenten wie N. Harnoncourt, G. Solti, R. Chailly, R. Frühbeck de Burgos, B. Haitink, N. Santi, F. Welser-Möst, G. Prêtre, A. Dorati, S. Celibidache, K. Penderecki, W. Christie und Ch. von Dohnányi. Seine Stimme ist auf zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und Plattenaufnahmen festgehalten. Vom Österreichischen Bundesministerium für Unterricht und Kunst wurde Anton Scharinger mit dem «Mozart-Interpretationspreis» ausgezeichnet.

Klara: Ana Maria Labin

Ana Maria Labin

Die gebürtige Rumänin schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule der Künste in Zürich ab und wurde schon während des Studiums als Juliette in Lehars Graf von Luxenburg in Mörbisch engagiert. 2006 folgte der erste Preis am Concours Ernst Häfliger. Nach dem Internationalen Opernstudio Zürich (IOS) und einem Blumenmädchen (Parsifal) am Opernhaus Zürich, wurde sie gleich als Celia in Mozarts Lucio Silla unter Adam Fischer und Günter Krämer in Schwetzingen engagiert.

An der Oper in Montpellier war sie u.a. als Erste Dame (Zauberflöte), Cupidon (Orphée aux Enfers), Ines (La Favorita), Sopran (King Arthur) zu hören. 2008 sang sie an den Schwetzinger Festspielen unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und Lukas Hemleb die Manto aus Steffanis Niobe.

Im Herbst 2008 debütierte Ana Maria Labin an der Mailänder Scala in der Rolle der Valencienne in Franz Léhars Die lustige Witwe in einer Produktion von Pier Luigi Pizzi unter der musikalischen Leitung von Asher Fisch. Danach folgten Hanna Glawari (Die lustige Witwe) und Euridice (Orpheo ed Euridice) in der Schweiz.

Verschiedene Konzerte führen sie immer wieder zur Tonhalle Zürich wie auch zum Festival Présences nach Paris, wo sie im März 2009 mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI eine Uraufführung von D.Lemaître sang.

Ferner arbeitete sie mit Dirigenten wie Dennis Russell Davies, David Zinman, Christopher Hogwood, Bernhard Haitink, Alain Altinoglu, Enrique Mazzola, Hervé Niquet, Daniel Kawka.

Ecclitico: Dietmar Kerschbaum

Dietmar Kerschbaum / Intendant

Künstlerischer Werdegang…

…des Sängers geb. am 29.07.1970
ab 1984 Studium (Trompete, Klavier, Komposition) als Jungstudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz 1990–93 Schauspielstudium am Konservatorium Wien; Abschluss Diplom

ab 1993 Studium Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei W. Berry

1996: Debüt an der Kammeroper Wien und bei „Mozart in Schönbrunn“

1998: Diplom mit Auszeichnung, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1999: Engagements an die Deutsche Oper am Rhein und die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Debüt an der Wiener Volksoper als jüngster Eisenstein (Die Fledermaus) in der Geschichte des Hauses

2003–06: große Erfolge bei den Salzburger Festspielen in der Neuinszenierung der Entführung aus dem Serail

2007/08:Debüt an der Metropolitan Opera in New York

2008: Debüt in der Avery Fisher Hall in Bachs Matthäuspassion mit den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur

2008: Die Zauberflöte unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen

Danach folgten internationale Gastengagements u.a. an der Bayerischen Staatsoper München, der Opera de Bastille Paris, der Neederlands Opera Amsterdam, dem Gubelkian Lissabon, dem Theatre La Monnaie Brüssel, der Opera National du Rhin in Strassburg und bei den Herbert–von–Karajan– Pfingstfestspielen Baden–Baden

Regelmäßige Konzerttätigkeit u. a. Suntory Hall Tokio, Avery Fisher Hall New York, Gulbenkian Hall Lissabon, Musikverein Wien, Brucknerhaus Linz, und Konzerthaus Wien

…des Intendanten, Regisseurs und Managers
1993–95: Leiter des künstl. Betriebsbüros des Musikfestivals „Haydn Sinfonietta“, Wien

1994–97: Studium Kulturmanagement bei Ioan Hollender, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1997-98: Autor, Regisseur und Darsteller im Zyklus „Oper mit Kindern“ im Theater Akzent

2002: Gründer und Intendant des internationalen Festivals jOPERA jennersdorf festivalsommer (mit jährlich 50 Veranstaltungen in den Bereichen Oper, Kinderoper, Konzert, Bildende Kunst)

2009: Gründer und Intendant des internationalen Festivals „Treartes–KultTour im Dreiländerland „Österreich/Ungarn/Slowenien“

2010-12: Künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie PragWienBudapest–Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Projekt TourKult

2011–14: Gesamtmanagement des länderübergreifenden EU Förderprojekts TourKult

2011: Inszenierung Die Entführung aus dem Serail im Rahmen von jOPERA jennersdorf festivalsommer

Zusammenarbeit mit
– den Dirigenten: Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Kurt Masur, Fabio Luisi, Kyrill Petrenko, Simone Young, Sebastian Weigle, Philippe Jordan, Julia Jones, Marc Minkowski, Bertrand de Billy, Ivor Bolton, William Christie, Adam Fischer

– den Regisseuren: Andrea Breth, Stefan Herheim, Robert Carsen, Christoph Loy, Christine Mielitz, Peter Mussbach, Pierre Audy, Ursel u. Ernst Herrmann, Josef. E. Köpplinger, Dominik Wilgenbus, Amelie Niemeyer, Philippe Arlaud

Auszeichnungen und Preise
1998: Magister art. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

1999: Eberhard Waechter–Preis der Wiener Staatsoper

2000: „Silberner Delphin“ der Carl Orff Stiftung, Bayerische Staatsoper München

2000: Förderungspreis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Österreich

Medien
CDs:
Mozart c-moll Messe, Salzburger Festspiele
Matthäuspassion, Avery Fisher Hall New York
Fidelio, Theater an der Wien
Concert Suntory Hall, Tokio
Krönungsmesse, Mozarts 250. Todestag, Stephansdom (Wiener Sängerknaben)
Figaro’s Hochzeit, ORF Wien
Das Land des Lächelns, Seefestspiele Mörbisch
Die verkaufte Braut, Volksoper Wien

DVDs:
Die Zauberflöte, Metropolitan Opera New York
Entführung aus dem Serail, Salzburger Festspiele
Krönungsmesse, Mozarts 250. Todestag, Stephansdom (Wiener Sängerknaben)
La Traviata, La Monnaie Brüssel
Das Land des Lächelns, Seefestspiele Mörbisch
Der Kuhhandel, Volksoper Wien
Die Zauberflöte, Opernfestspiele Sankt Margarethen.

 

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Helene: KS Edith Lienbacher

Edith Lienbacher

Geboren in Kärnten, begann ihre Gesangsausbildung am Landeskonservatorium Klagenfurt und setzte das Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei KS Hilde Rössel-Majdan fort. 1984 wurde sie an das Opernstudio der Wiener Staatsoper engagiert, 1985 an die Volksoper und 1989 von Eberhard Waechter zusätzlich an die Wiener Staatsoper verpflichtet.

Den ersten internationalen Erfolg feierte Lienbacher als Adele in der Fledermaus unter Nikolaus Harnoncourt. Seither erfolgten zahlreiche Gastspiele bei internationalen Festivals wie Salzburg, Aix en Provence und Bregenz sowie Auftritte an den Opernhäusern Amsterdam, Zürich, Barcelona, Köln, Venedig und der Mailänder Scala. Diese Auftritte führten zur Zusammenarbeit mit den Dirigenten Solti, Mehta, Harnoncourt, Haitink, Stein, Runnicles, Hager u. a.

Mit den Stammhäusern Volksoper und Staatsoper gastierte sie in Japan (Adele in der Fledermaus) und China (Susanna in Die Hochzeit des Figaro).

Als Lied- und Oratoriensängerin konzertierte die Künstlerin mit den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, den Dresdner Philharmonikern, dem MDR-Symphonieorchester, dem Israel-Philharmonic Orchestra u. a.

1999 wurde Edith Lienbacher mit dem Berufstitel “Kammersängerin” ausgezeichnet.

An der Volksoper war sie in zahlreichen Rollen zu sehen, u. a. als Norina (Don Pasquale), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Anne (The Rake?s Progress), Berta von Tocateca (Die Generalin), Donna Anna (Don Giovanni), Musetta (La Bohème), Gabriele (Wiener Blut), Angèle (Der Opernball), Nachtigall in Braunfels’ Die Vögel sowie als Malinka/Etherea/Kunka (Die Ausflüge des Herrn Broucek), Hanna Glawari (Die lustige Witwe), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor, Oper konzertant) und Angelika Didier (Der Graf von Luxemburg). Die Gräfin (Hochzeit des Figaro).

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Graf Ernst Olaf: Thomas Lichtenecker

Thomas Lichtenecker

Der aus Wien stammende Countertenor studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei KS Edith Lienbacher, Gabriele Lechner und KS Robert Holl und schloss sein Studium 2012 mit Auszeichnung ab. 2007 wurde der Sänger beim „Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini” mit dem Publikumspreis und dem Preis als bester Österreichischer Sänger ausgezeichnet. Seine Engagements führten den jungen Sänger bereits an das Teatro San Carlo in Lissabon, das Züricher Opernhaus, das Nationaltheater Mannheim, sowie an das Theater Chemnitz. Weiters sang Thomas Lichtenecker wiederholte Male an der Kammeroper München sowie bei diversen Festivals, wie am Winter International Arts Festival in Sochi, am jOPERA-Festival in Jennersdorf, am Kirchenmusikfestival in Retz sowie am Festival für alte Musik in Regensburg.

Sein auf der Bühne gesungenes Repertoire ist vielseitig und groß und reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen unter anderem Satirino in Cavallis La Calisto, Bradamante in Händels Alcina, Amor und Valetto in Monteverdis L’incoronazione die Poppea, Tenente in Joseph Schusters Il marito indolente, Ernesto in Haydns Die Welt auf dem Mond, Prinz Orlofsky in Die Fledermaus, Pippetto in Donizettis  Le convenienze ed inconvenienze teatrali, Mutter Ute in Oscar Straus Die lustigen Nibelungen, Tisbe in Rossinis La Cenerentola, Miles in Brittens The Turn of the Screw , Clearte in Hölszkys Hybris oder Un Giovane und Voce lontana in Salvatore Sciarrinos Superflumina. Auch sein Konzert- und Oratorium-Repertoire ist umfassend. Der Countertenor sang bereits den Schwan in Orffs Carmina Burana, die Altpartie in Pergolesis Stabat Mater oder das Boy-Solo in Bernsteins Chichester Psalms und seine Auftritte führten ihn unter anderem an den Wiener Musikverein sowie an Konzerthäuser von Salzburg bis Kopenhagen.

Thomas Lichtenecker arbeitete mit Dirigenten wie Paolo Carignani, Jos van Veldhoven, Julia Jones, Jörg Straube, Tito Ceccherini, Andreas Schüller und Johannes Wildner und wirkte unter anderem in Inszenierungen von Martin Kusej, Harry Kupfer, Andrea Schwalbach, Matthias Davids und Dominik Wilgenbus mit. 2014 wird er u.a. als Cherubino in Le Nozze di Figaro beim jOPERA jennersorf festivalsommer ´ (mus.Leitung: Manfred Mayrhofer, Regie: Robert Herzl) und an der Deutschen Staatsoper Berlin als Miles in The Turn of the Screw (mus. Leitung: Ivor Bolton; Regie: Claus Guth) zu erleben sein.
www.thomaslichtenecker.com

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Liese: Christa Ratzenböck

Christa Ratzenböck

wurde in Oberösterreich geboren, studierte am Salzburger Mozarteum bei Ingrid Mayr und Hartmut Höll und belegte Meisterkurse bei Marjana Lipovšek und Inge Borkh. Sie war in 1996 Preisträgerin des Gesangswettbewerbs Gradus ad Parnassum und in 1999 des Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg. Nach dem Studium war sie zunächst Mitglied des Opernstudios in Zürich, debütierte 1995 im Rahmen der Salzburger Festspiele, sang an der Wiener Kammeroper im Jahre 2000 ihre erste Dorabella in Mozarts Cosi fan tutte und war von 2001 bis 2007 im Festengagement am Landestheater Linz. In diesen Jahren konnte sie sich die großen Partien ihres Fachs erarbeiten, die heute zu ihren Paraderollen zu zählen sind: Idamante (Mozart, Idomeneo), Siebel (Gounod, Faust), Niklaus (Offenbach, Hoffmann´s Erzählungen), Hänsel (Humperdinck, Hänsel und Gretel), Dorabella (Mozart, Cosi fan tutte), Cherubino (Mozart, Le Nozze di Figaro), Kurfürstin (Zeller, Der Vogelhändler) und Gräfin Zedlau (Strauß, Wiener Blut). Beim Linzer Brucknerfest gastierte sie während der zyklischen Aufführung von Wagners “Ring des Nibelungen” als Wellgunde, Waltraute und Norne.

Auch in den Folgejahren blieb sie dem Linzer Haus verbunden und feierte als Komponist in Strauss’ Ariadne auf Naxos, als Frau M in Hindemiths Neues vom Tage und als Mrs. Herring in Brittens Albert Herring große Erfolge. 2011 konnte sie mit der Sopranpartie Ximene aus Der Cid von Theodor Gouvy internationale Aufmerksamkeit erregen. Eine CD Gesamtaufnahme wird bei Naxos erscheinen.

Gastauftritte führen die junge Mezzosopranistin an das Teatro Arriaga in Bilbao, wo sie in der Regie von Pier Luigi Pizzi die Gräfin Kirchstetten in Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende sang, an die Neue Oper Wien mit der österreichischen Erstaufführung von Elliott Carters What Next, zum Lehar Festival Bad Ischl als Gräfin Zedlau aus Wiener Blut und sie sang die Lisetta in Haydns Il Mondo della Luna  sowohl beim Festival jOPERA jennersdorf festivalsommer in Jennersdorf im Burgenland unter Julia Jones als auch beim Linzer Brucknerfest unter Martin Sieghart. Im Jahre 2008 debütierte sie mit Janáček Tagebuch eines Verschollenen im Wiener Musikverein.

Christa Ratzenböck gastierte unter anderem an den Opernhäusern in Zürich, Basel, Bern, Düsseldorf sowie am Salzburger Landestheater, am Theater an der Wien sowie am Ständetheater in Prag, während sie ihre Konzerttätigkeit u. a. in die großen Konzertsäle in Wien, Salzburg, Budapest, Zagreb und Berlin führten. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Julia Jones, Hans Wallat, Ralf Weikert, Peter Schneider, Dennis Russell Davies, Sian Edwards, Adam Fischer, Sebastian Weigle und Bertrand de Billy zusammen.

In den nächsten Jahren wird sie neben der Marcellina in Hochzeit des Figaro (Stadttheater Baden) auch als Ilona in Zigeunerliebe (Lehárfestival Bad Ischl), als Blumenmädchen im Parsifal (Wagnerfestial Wels) in der Oper Die Omama im Apfelbaum und Der Rosenkavalier (Landestheater Linz) und als Gräfin aus Der Wildschütz (jOPERA jennersdorf festivalsommer) zu hören sein. Mit der Alt-Partie in Beethoven´s 9. Sinfonie wird sie im Großen Festspielhaus in Salzburg gastieren. Als Liedsängerin wird sie das Italienische Liederbuch von Hugo Wolf in Zürich singen, weiters wird sie Gouvy´s Sopranpart aus dem Oratorium Oedipe a Colonne in Metz aufführen und eine CD wird davon bei CPO erscheinen.

 

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