Veranstaltung der KBB – Kultur-Betriebe Burgenland GmbH


Werte KulturliebhaberInnen!

Wir bedauern zutiefst, dass wir unsere für heuer geplante Produktion Die lustige Witwe (6.-16. Aug) auf Grund der aktuellen Anordnungen der Österreichischen Bundesregierung und aller damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus absagen müssen.

Es ist uns leider nicht möglich, alle Vorbereitungsmaßnahmen wie Bühnenaufbauten, die Herstellung von Kostümen, Proben etc. zeitgerecht zu treffen.

Wir sind aktuell bemüht, eine Verschiebung der Operette Die lustige Witwe auf 2021 abzuklären. Alle wesentlichen Informationen über bereits gebuchte Karten und das weitere Procedere werden wir all unseren Kunden ehest möglich schriftlich zukommen lassen.

Bitte geben Sie uns einige Tage Zeit, um alle Maßnahmen für diese Vorgangsweise vorzubereiten. Alle unsere MitarbeiterInnen befinden sich aktuell im Home Office und werden alles daran setzen, um Sie möglichst rasch zu kontaktieren. 

Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn wir Sie im kommenden Jahr wieder auf Schloss Tabor begrüßen dürfen!

Wir wünschen Ihnen für die nächsten Wochen alles Gute, bleiben Sie gesund, Sie hören wieder von uns!

Ihr JOPERA-Team

P.S.: Für allfällige Rückfragen kontaktieren Sie uns bitte per Mail: office@jopera.at oder unter der Telefonnummer +43 (0)3329/430 37. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Termine

Premiere: 6. Aug ´20
Wiederholungsaufführungen: 8., 9., 12., 14., 15. und 16. Aug ´20
Vorstellungsbeginn: 20.00 Uhr
Vorstellungsende: 23.00 Uhr


Szenische Freilichtaufführung auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach, einem der schönsten romantischen Plätze des Burgenlandes.


Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe gilt zu Recht als Publikumsmagnet des Musiktheaters!
Einzigartige Melodien, atemberaubende Tanzszenen und ein hochkarätiges KünstlerInnen-Ensemble garantieren einen unvergesslichen Abend in der zauberhaften Kulisse von Schloss Tabor.


Leading Team

Regie und Bühnenbild: Stephan Grögler
Musikalische Leitung: Erich Polz

 

 

 

 

 

 

 

Erich Polz ist einer der aufstrebenden jungen österreichischen Dirigenten. Nach einer vielbeachteten CD-Produktion mit Werken von Schostakowitsch mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und weiteren Konzerten mit dem Orchester im Frühjahr 2019 lud die NWD Herford ihn für Mai 2020 zu einer Sinfoniekonzert-Serie mit Werken von Respighi und Brahms ein.

Im Sommer 2020 übernimmt Erich Polz bei den Sommerfestspielen JOPERA in Jennersdorf (Österreich) die musikalische Leitung von Franz Lehárs Die Lustige Witwe. Den Jahreswechsel 2020/21 begeht er mit einem Galakonzert des Macao Symphony Orchesters und Sumi Jo, um gleich danach die Neujahrskonzerte 2021 des Odense Symphony Orchestras zu dirigieren.

Höhepunkte der vergangenen Jahre waren u.a. das Neujahrskonzert 2017 des Symphonieorchesters St. Gallen (CH), Konzerte mit dem „Orchester recreation“ Graz, die Neujahrskonzerte 2018 und 2019 des Haydn Orchesters von Bozen und Trient,  Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Gießen, dem Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim (DE) und dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl. Im Sommer 2018 debütierte er mit Glucks Oper I Cinesi beim renommierten Festival „Styriarte“ in Graz.

Weitere Engagements umfassten auch verschiedene Positionen als Assistenzdirigent, u.a. mit dem „Orchester recreation“ in Graz. Eine prägende Phase für den jungen Dirigenten war seine Zeit  bei den Tiroler Festspielen Erl, wo er sowohl Assistenzdirigent als auch Chordirektor für den legendären 24h-Ring, Die Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde und den Lohengrin war. Andere Assistentenpositionen führten ihn zu Produktionen von Parsifal, Verdis La Traviata, Il Trovatore, Rigoletto und Mozarts Don Giovanni. In den Jahren 2011 und 2012 ermöglichte ihm ein Dirigierstipendiat beim Gustav Mahler Jugendorchester Dirigenten wie Sir Colin Davis, Daniele Gatti und David Afkham über den Zeitraum mehrerer Touren zu assistieren.

Erich Polz ist Chefdirigent von MODUS 21, einem in Wien beheimateten Kammerorchester, welches er 2013 gründete und das sich aus Mitgliedern aus ganz Europa zusammensetzt. Von 2012 bis 2017 war er Chefdirigent der „Wiener Konzertvereinigung“.

Sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte er in der Klasse von Prof. Georg Mark am Konservatorium der Stadt Wien in beiden Fällen mit Auszeichnung nach Diplomkonzerten mit dem Symphonieorchester des Konservatorium Wien und den Bratislava Symphonikern.

Kostüme: Anna-Sophie Lienbacher

20170316_1449b_bw

Die geborene Wienerin erhielt ihre Ausbildung im Modekolleg Michelbeuern und der Meisterklasse der Modeschule Herbststraße in Wien.

Nach abgeschlossener Meisterprüfung und einem ersten Engagement bei den Tiroler Festspielen Erl als Assistentin der Gewandmeisterin, folgten zahlreiche Tätigkeiten als Kostümassistentin an der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper und der Wiener Kammeroper.

Seit 2016 ist Anna-Sophie Lienbacher als Kostümbildnerin tätig, unter anderem beim Musical Sommer Bad Leonfelden, an der Anton Bruckner Universität, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dort stattete sie Stücke wie Alcina, My fair Lady, Hello Dolly, Werther, Il tabarro, Die Entführung aus dem Serail und Die Zauberflöte aus. Bei jOPERA 2018 zeichnete sie bereits für das Kostümbild von Barbier von Sevilla verantwortlich.

Choreografie: Gabriel Galindez Cruz

Foto Gabriel Galindez Cruz

 

 

 

 

 

 

 

Gabriel studierte zeitgenössischen Tanz und choreografische Komposition am Centre National de Danse Contemporaine in Angers, Frankreich und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Als Tänzer war er Mitglied der Toula Limnaios Company in Berlin, des Staatstheaters St. Gallen in der Schweiz und spielte in Kreationen von Eastman-Sidi Larbi Cherkaoui, Grayson Millwood, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Wilhelngroener und Hyoung-Min Kim. Diese Kreationen wurden unter anderem an internationalen Bühnen gezeigt, wie der Staatsoper Berlin, dem Mailänder Scala-Theater, dem Monnaie in Brüssel, dem Grand Theatre de Luxembourg, dem Schauspielhaus Frankfurt, der BAM New York, dem LG Arts Center Seoul und dem Theater de la Ville de Paris.

Seit 2005 ist Gabriel Mitglied der Sasha Waltz & Guests Company in Berlin. Als Tänzer tourte er in mehreren internationalen Produktionen und als Choreograf kreiert er jedes Jahr neue Stücke für die Kindertanzcompany Berlin. Diese Stücke werden im Radialsystem V Berlin präsentiert und wurden 2015 und 2019 beim Tanztreffen der Jugend (Bundeswettbewerbe) bei den Berliner Festspielen ausgezeichnet. Sein Kollektivstück AIUAIO wurde 2009 beim Jeunes Talents du Cirque Europa in Paris ausgezeichnet und auf der Tanztage in den Berliner Sophienesaelen präsentiert. Seine kurzen Stücke Marca, Solo, Duo wurden im Dock 11 Berlin präsentiert und 2009 zum Movimento Festival nach Turin-Italien eingeladen. 2011 schuf er für das Plataforma Festival in Berlin das Stück Invisible. 2015 wurde sein Stück Undo Mudra beim Wettbewerb Masdanza in Gran Canaria, Spanien ausgewählt.

In Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Andres Orozco-Estrada inszenierte er Strawinskys The Rite of Spring mit der kolumbianischen Jugendphilharmonie. Dieses choreografierte Konzert wird seit 2015 in wichtigen Konzerthäusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kolumbien und den USA aufgeführt. 2017 inszenierte Gabriel Strawinskys Petrushka für das Houston Symphony Orchestra in der Jones Hall in Houston, USA. Andere eigene und kollektive Kreationen sind: Hidden Tracks (Pumpenhaus Münster, 2011) Double Sided (Kolumbianische Botschaft in Berlin, 2015), How did i learn to love HER (Grabenhalle St. Gallen, 2015), La Perfezione di uno Spirito Sottile (Ackerstadtpalast Berlin, 2015) und Ella am Strand (Landestheater Schleswig-Holstein, 2019), Cabaret (Landesbühne Niedersachsen Nord, 2019), Get Loose (ZiguZajg Festival Malta, 2019) und Cabaret (Anhaltisches Theater Dessau, 2020)

Chorleitung: Walter Zeh

Foto Zeh 2017

Geboren in Wien. Studium am Konservatorium und an der Musikuniversität seiner Heimatstadt. 1970 Engagement an die Wiener Staatsoper, der er 32 Jahre angehörte.

Seit 2002 freiberuflicher Chorleiter unter anderem bei:

  • Ruhrtriennale – Don Giovanni/Hans Zender, Zauberflöte/Marc Minkowski, Fußballoratorium/Stephen Sloane, Courasche/a cappella, Unter Eis/Johannes Debus
  • Bremer Musikfest – L’Arlesienne/Marc Minkowski,
  • Festspielhaus Baden-Baden – Parsifal/Kent Nagano, Zauberflöte/Claudio Abbado, Tannhäuser/Philippe Jordan, Rosenkavalier/Christian Thielemann, Freischütz/Thomas Hengelbrock
  • Theatre des Champs-Elysees Paris – Leonore/Marc Minkowski, Falstaff/Daniele Gatti
  • Reggio Emilia – Zauberflöte/Claudio Abbado, Ferrara – Zauberflöte/Claudio Abbado usw.
  • Jennersdorf – Die lustigen Weiber von Windsor/Peter Keuschnig, Zar und Zimmermann/Don Moses
  • Nagoya – Osaka – Tokyo – Le nozze di Figaro/Robin Ticciati Gastpiel der Salzburger Festspiele
Chorleitung Kinder- & Jugendchor/Produktionsleitung: Alexandra Rieger

a_rieger1

Alexandra Rieger absolvierte ein Studium für Gesang, Oper und Lied an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Engagements als Solistin in Musiktheaterproduktionen und Konzertreisen in Europa folgten. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin etablierte sie sich zusehends im Bereich Kulturmanagement. Konzert- und Festspielorganisation, Leitung von Meisterkursen, aber auch Mitarbeit in musikwissenschaftlichen Projekten zählten zu ihren Aufgabengebieten. Seit 2005 ist Alexandra Rieger als Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros/ Produktionsleiterin für die Konzeptionierung und Realisierung des Festivals jOPERA verantwortlich. 2013 begann Alexandra Rieger mit dem Aufbau des jOPERA Kinder- und Jugendchores und etablierte sich im Bereich Gesangspädagogik.

Orchester: Junge Philharmonie Brandenburg

JPB_2_Uwe-Hauth

Rund 25 Jahre nach ihrer Gründung zählt die Junge Philharmonie Brandenburg, das Landesjugendsinfonieorchester des Bundeslandes, zu den besten Nachwuchsorchestern Deutschlands und begeistert das Publikum regelmäßig mit ihren sinfonischen Programmen. Die Orchestermusiker, die sich zum Großteil aus dem Spitzennachwuchs der Brandenburger Musikschulen rekrutieren, sind zwischen 13 und 23 Jahren alt, ständiger Dirigent ist der Flensburger GMD Peter Sommerer.

Für die Musiker, die sich drei- bis viermal im Jahr zu intensiven Probenphasen treffen, ist die Zeit im Landesensemble prägend. Sie hilft ihnen bei der Entscheidung, ob ein Musikstudium für sie in Frage kommt und bereitet sie auf eine professionelle Musiklaufbahn vor. Die Liste der renommierten Orchester, in denen ehemalige Mitglieder der Jungen Philharmonie Brandenburg spielen, ist lang und umfasst neben vielen anderen das Orchester der Komischen Oper Berlin, das der JPB als Pate verbunden ist. Viele der Registerprobenleiter, die in den Probenphasen die Nachwuchsmusiker anleiten, stammen aus den Reihen des renommierten Opernorchesters.

Schirmherr ist der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, gefördert wird die Junge Philharmonie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Dokumentiert wird die künstlerische Entwicklung der Jungen Philharmonie durch beachtenswerte Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.

Zahlreiche Konzertreisen führten das Orchester in den vergangenen Jahren nach China, in den Nahen Osten, nach Österreich, Indien und Mittelamerika. Internationale Solisten wie David Orlowsky, Daniel Barenboim, Marlis Petersen oder Claudio Bohorquez und Dirigenten wie Yoel Gamzou, Sebastian Weigle, Julia Jones, Peter Keuschnig und Georg Fritzsch musizierten mit den Brandenburgern.

Seit 2006 ist die Junge Philharmonie Brandenburg ständiges Festivalorchester beim jOpera Festivalsommer auf Schloss Tabor in Österreich. Im Zentrum des Festivals steht in jedem Jahr eine aufwändige Opernproduktion. Im Sommer 2019 steht die Oper Martha von Flotow in Österreich auf dem Spielplan.

www.junge-philharmonie-brandenburg.de

Chor: Philharmonia Chor Wien

Der Philharmonia Chor Wien wurde 2002 auf Initiative des ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele, Gerard Mortier, gegründet. Dirigenten wie Claudio Abbado, Marc Minkowski, Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Sebastian Weigle u. a. leiteten bereits diesen Chor.

Seit Jahren gastiert der Chor bei den Pfingst- bzw. Sommerfestspielen in Salzburg.

Ein besonderes Erlebnis für den Chor war die erste szenische Aufführung von Parsifal in China unter Gustav Kuhn im Rahmen des Beijing Music Festival 2013.

Der Chor ist auch regelmäßig Gast im Festspielhaus Baden-Baden bei großen Opernproduktionen und konzertanten Mitwirkungen.

Eine besondere Freude für die Damen und Herren des Ensembles ist die alljährliche Mitwirkung bei den Opernproduktionen auf Schloss Tabor unter namhaften Dirigenten und Regisseuren.

Bei den Salzburger Festspielen 2019 wird der Philharmonia Chor Wien bei drei konzertanten Aufführungen von Adriana Lecouvreur unter Marco Armiliato mit Anna Netrebko auftreten.

Neben der Oper ist der Philharmonia Chor Wien auch als Konzertchor sehr gefragt, wie zum Beispiel bei der Aufführung von Franz Liszts Eine Faust Symphonie im Oktober 2018 im Brucknerhaus Linz im Rahmen des Internationalen Brucknerfestes. Ebenso beim Silvesterkonzert mit Beethovens 9. Symphonie unter Markus Poschner.

Der Chor wird von seinem Gründer Walter Zeh geleitet, bei der diesjährigen Produktion Martha übernimmt Martin Guthauer die Choreinstudierung.

www.philharmoniachorwien.at