2012 Der Wildschütz | HOME | Drucken | E-Mail

© K. Forster

Ein Stück für Kinder und Jugendliche in einem Akt
nach Georg Friedrich Händels "Giulio Cesare"


07., 08., 09. und 14. September 2011, Kulturzentrum Jennersdorf

Kooperation mit dem Institut für Gesang und Musiktheater (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und JOA – Junge Oper Austria

Das Stück – geeignet für Kinder zwischen 8 und 15 Jahren - behandelt das Thema Geschwisterliebe und deren Konkurrenzkampf um die Eltern, sowie die Vormachtstellung in der Gruppe und liefert den Beweis für die zeitlose Aktualität klassischer, historischer Theaterstücke.

Moderne, für Kinder verständliche Dialoge ergänzt durch einige virtuose Arien aus "Giulio Cesare" von Georg Friedrich Händel, selbstverständlich in deutscher Sprache, bilden einen komödiantischen, spannenden Bilderbogen rund um eine Kinderparty. 

Inszenierung und Bühne: Robert Simma
Musikalische Leitung:
Yoshio Owaki
Kostüme: Anita Spanring
Dekoration: Adi Frühauf

Maske: Elisabeth Vollnhofer
Regieassistenz: Elisabeth Bauer


INHALT

Clara feiert mit einer großer Kinderparty ihren 14. Geburtstag. Mit dabei ist auch ihre achtjährige Schwester Paula. Paula geht in die 3. Klasse Volksschule, Clara ins Gymnasium und arbeitet eben im Deutschunterricht an Shakespeares "Julius Caesar". Zur Party eingeladen sind auch Claras beste Freundin Julia, sowie Connie und Manuela, zwei Mitschülerinnen Claras. Die Kinder packen die Geschenke aus und unter Spielsachen, Süßigkeiten und diversen Kleidungsstücken haben die Eltern Clara auch das Buch "Julius Caesar" als Vorbereitung für den Unterricht geschenkt.
Clara schlägt vor, die Geschichte nachzustellen. So entwickelt sich ein phantasievolles, lustiges aber auch konfliktreiches Rollenspiel, in dem die ausgepackten Geschenke, Paulas Spielsachen, diverse Stoffreste etc. zur Verkleidung und als Dekoration für das, im Theaterstück vorgegebene Ägypten dienen.

Durch die Spielsituation werden Konflikte zwischen Clara und ihrer kleinen Schwester ausgesprochen, allen voran die Frage, welche Schwester bei den Eltern beliebter ist. Beide Kinder werfen einander vor, von den Eltern bevorzugt zu werden. Sie geraten in Streit darüber wer klüger ist, wer mehr Freunde hat, wer bei Julia beliebter ist, wer die Hauptpartie spielen darf und wer nur eine Nebenrolle bekommt.
Im Laufe des Rollenspiels vermischen sich die Charaktere des Stücks mit den realen Personen. Die Kinder sind überrascht, wie modern und aktuell plötzlich die "alten" Figuren und die historische Geschichte für sie wird.
Nach einigen Hindernissen finden die beiden Schwestern aber zuletzt in inniger Freundschaft zueinander und erkennen, dass sie einander brauchen und dass sie beide gleichermaßen, wenn auch auf verschiedene Art, von ihren Eltern geliebt werden.

Figuren der Handlung:

BILDER